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Libido: Wie man laut Experten seine Lust auf Sex steigern kann

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Sexuelle Lust variiert stark von Mensch zu Mensch. Wer seine Lust steigern möchte, könnte allerdings diesen Trick versuchen.

Libido steigern

SexRed. (Wienerin)

Der Sexualtrieb unterschiedlicher Menschen variiert gewaltig. Und es gibt genügend Beziehungen, wo ein unterschiedliches Bedürfnis nach Sex zu erheblichen Problemen führen kann: Viele Menschen belastet es, wenn der Partner nie Lust auf Sex hat bzw. wenn man selbst immer verneinen muss.

Es könnte allerdings eine einfache Lösung geben, die Lust zumindest ein wenig zu steigern: Laufen gehen. Laut der Neurowissenschaftlerin Dr. Nicole Prause kann man sich damit selbst vormachen, dass man seinem Partner nicht widerstehen kann.

Erhöhte Pulsfrequenz sorgt für Erregung

"Ganz allgemein: Wenn man seinen Partner sieht, während man eine erhöhte Pulsfrequenz hat, ist es leicht sich vorzustellen, dass der Partner der Auslöser der Aufregung ist. Auch wenn eigentlich der Sport der Grund dafür war", erzählte Dr. Prause der Times. Profisportler sollte man allerdings auch nicht werden, denn wie eine andere Studie herausfand, schadet zu viel Sport der Libido. Außerdem verlautbarte die Wissenschaftlerin, dass es sowas wie Aphrodisiaka nicht gibt, statt dessen empfahl sie, während der Arbeit mit dem Partner zu sexten (also sich sexuelle Nachrichten zu schicken) und so die Lust zu steigern.

 

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Außerdem glaubt die 38-jährige Wissenschaftlerin, dass Erregung im Laufe der Zeit immer bedarfsgesteuerter wurde und weniger spontan. Das bedeutet, dass wir manchmal einfach mit Berührungen anfangen sollen, uns küssen oder streicheln, und dann folgt die Erregung automatisch nach.

Weibliche Orgasmen weniger erforscht

Dr. Prause lebt als Expertin für den weiblichen Orgasmus ins Los Angeles. Ihre Arbeit besteht daraus, die Gehirnreaktion von Patienten zu messen, während diese einen Orgasmus haben. Sie glaubt, dass Großbritannien offener mit weibilcher Sexualität umgeht als das prüde USA und dass der weibliche Orgasmus allgemein noch viel mehr Forschung verdient.

Das hat einen einfachen Grund: "Die männlichen Genitalien sind einfacher erreichbar. Wir verstehen sehr gut, wie der Penis funktioniert. Da die Vagina innerhalb des Körpers liegt und von der Blase verdeckt wird, ist es sehr schwer sie zu erforschen." Unabhängig davon ist es natürlich auch ein Problem, dass Wissenschaft lange von Männern geprägt war und Sexualität viel zu lange nur über männliche Lust definiert wurde.

Entspannung ist der Schlüssel

Dr. Prause sieht Entspannung als Schlüssel zum weiblichen Orgasmus. Nichts hält einen mehr vom Kommen ab, als im Kopf an die To-Do-Liste zu denken. Die schlechte Nachricht: Leider sind 15-20 Prozent aller Frauen überhaupt nicht fähig einen Orgasmus zu haben, das nennt man "anorgasmisch".

Aber nicht alles sieht schlecht aus, denn die Zeiten ändern sich zum Guten hin: "Frauen haben viel besseren Sex als noch vor ein paar Jahrzehnten. Frauen sind begehrter, weniger funktional, initiieren heute viel öfter sexuelle Begegnungen und haben auch mehr Orgasmen als früher".

Orgasmen sind vererbbar

Auch interessant: Orgasmen sind vererbbar. Genetisch gesehen haben Frauen, deren Mütter viele Orgasmen hatten, auch konsistent mehr Orgasmen. Ob ihr euch traut, eure Mutter zu fragen, wie leicht sie kommt, ist eine andere Frage.

 

Paula Lambert über den weiblichen Orgasmus und Selbstliebe:

 

 

 

 

 

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