< Zur Mobilversion wechseln >

Sex-Menü: Wie eine kleine Übung euer Sexleben massiv verbessern kann

von

Alles was ihr dazu braucht, sind Stift und Papier.

SexRed.(Wienerin)

 

Über Sex zu reden, ist ja bekanntlich nicht jedermanns und jederfraus Stärke. Gerade vor dem langjährigen Partner und der Partnerin kann es manchmal schwierig sein, seine eigenen Wünsche in sexueller Hinsicht auszusprechen. 

Willkommen beim "Sex-Menü" 


Dass man das gar nicht tun muss, sagt jetzt der Sextherapeut Dr Stephen de Wit gegenüber der britischen Zeitung "The Independent". Stattdessen schlägt er vor ein "Sex-Menü" zu schreiben - also eine Liste von Dingen, die eine Person mag, nicht mag oder gerne mal ausprobieren würde. Wie viele Dinge das sind, hängt von der Person ab. 

 

Klar ist: viele Menschen sind unglücklich mit ihrem Sexleben. Unter anderem auch, weil sie unrealistische Erwartungen daran stellen. Das zeigt auch eine aktuelle Studie der Charity "Relate". Weniger als die Hälfte der Menschen in Großbritannien sind demnach zufrieden mit ihrem Sexleben, und 51 Prozent hatten keinen Sex im letzten Monat. 

Sexpositionen, Fantasien und Wünsche aufschreiben 


Deshalb versorgt Dr. Stephen de Wit jetzt alle mit einem Sex-Menü, das auf seiner Website downloadbar ist. Er rät, sich 20 Minuten zu nehmen, um komplett ehrlich zu sein und die Liste der Sexpositionen, Fantasien und Wünsche durchzugehen. Diese leichte Übung soll dazu führen, dass man sich intensiver mit seinem Körper und dem, was anregend für einen ist, auseinandersetzt. Das helfe auch dabei, der Partnerin/dem Partner seine Wünsche mitzuteilen, so de Wit. "Verurteilt den anderen nicht", schreibt er auf seiner Website. "Es werden Dinge auf dieser Liste sein, die euch extrem erregen und andere, die es so gar nicht tun werden. Das ist vollkommen ok." 

 

Das "Sex-Menü" verhindert auch, dass es nur darum geht, schnell zum Orgasmus zu kommen. Vielmehr dreht sich alles um Lust, das Experimentieren und das Erkunden. Wie immer gilt aber: auch wenn das "Sex-Menü" ein guter Ratgeber sein kann, heißt das nicht, dass sich sexuelle Wünsche und Fantasien im Laufe der Zeit ändern und flexibel sind. Was zählt ist, dass sich beide wohlfühlen und sich trauen, Dinge offen anzusprechen. Dann kann eigentlich nichts mehr schiefgehen.  

 

 

Kommentare

Als Gast kommentieren

...oder einloggen um als registrierter Benutzer zu kommentieren (Vorteile dieser Variante)

*... Pflichtfelder

Sicherheitscode
(Was bringt das?)*



Schwer lesbar?
Neuen Code generieren

Verbleibende Zeichen