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Liebe: Ein Sex-Date mit dem Partner klingt komisch, aber es wirkt

von

Einen Termin für Sex? Klingt unromantisch. Warum ein bisschen weniger Spontaneität (oder das Warten darauf) im Liebesleben aber wahre Wunder wirken kann, erklärt der Sextherapeut.

Wecker mit FUCK statt Zahlen

SexRed.(Wienerin)

Es gibt unzählige Tips da draußen, die zwei Menschen in einer Beziehung dabei helfen sollen, den großartigsten Sex aller Zeiten zu haben. Dabei scheitert es bei den meisten Menschen mit Fulltime-Jobs, einem Haushalt und vielleicht noch Kindern obendrauf schon an den Basics: überhaupt Sex zu haben.

Das Mittel, sich Woche für Woche nicht nur die Yogastunden oder die Playdates der Kinder in den Kalender einzutragen, sondern auch ein oder zwei Stunden für körperliche Nähe, schreckt viele ab. Klingt unromantisch, so kühl, so gar nicht sexy.

30 Minuten "sexy time" pro Woche

Die Wissenschaft, für die meisten Menschen unromantisch, kühl, gar nicht sexy, hat sich wiederholt mit dem Thema auseinander gesetzt und weiß: Klingt kühl, aber wirkt. Zuletzt erklärte Ian Kerner, New Yorker Sextherapeut, gegenüber dem Nachrichtensender CNN, das ein Sex-Date nicht glamourös sei, aber effektiv. Er nannte es ein "willingness window", zu deutsch etwa "Willigkeits-Fenster", um klarzustellen, dass es in dieser Zeit zuallererst um das Erwachen der sexuellen Anziehung gehe und nicht vorrangig um Sex. Er schlägt vor, zwei Mal 15 Minuten pro Woche einzuplanen, in denen sich die Partner auf Dinge konzentrieren, die sie anturnen: küssen, gegenseitige Massagen, zusammen zu duschen. 

Ja, es klingt immer noch unromantisch, aber wenn es zum Ziel führt, nehmen wir das in Kauf.

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