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Erotikhimmel: 10 Männer, 10 Sex-Mythen: Darauf stehen Männer beim Sex wirklich

von

Tipps, wie Frauen die Herren in den Erotikhimmel befördern können, gibt es viele. Doch was ist dran an den Sex-Mythen? Wir haben zehn Männern um ehrliche Sex-Geständnisse gebeten.

SexShandiz Ahi, Red.(Wienerin)


1. Damm-Massage

Mythos: Der Damm ist so was wie der ­G-Punkt des Mannes und eine seiner erogensten Zonen. Tasten Sie sich langsam heran und stimulieren Sie den Bereich im Zuge einer erotischen Körpermassage. Der Damm liegt zwischen Anus und Hodensack. Wenn er es mag, können Sie es auch beim Geschlechtsverkehr einbauen – der Orgasmus wird dadurch noch intensiver. 

Wahrheit: Antörner für 6 von 10 Männern

„Wahnsinnig erregend! Ich muss aber schon angeheizt sein, also bitte nicht damit beginnen.“

„Mein Damm ist noch jungfräulich unmassiert. Auf keinen Fall lass ich eine Frau bei einem One-Night-Stand an diese erogene Zone. Meinen Damm hebe ich mir für die Richtige auf.“

"Das ist der einzige Tipp, der vielleicht nicht allen Frauen bekannt ist! Das wirkt garantiert, braucht aber eine Vertrautheit, die man nicht in jeder Beziehung von Anfang an hat."

"Am Damm gestreichelt und angefasst werden ist gut, aber mehr – wie der Finger im Popo – wäre mir schon unangenehm.“


2. Der Dreier

Mythos: Zwei Frauen im Bett rauben jedem Mann den Verstand! Es ist für ihn die Erfüllung seiner sehnlichsten Träume. Vor allem, wenn er mit der einen knutscht und die andere ihn unten oral verwöhnt.

Wahrheit: Antörner für 6 von
10 Männern

„Allein schon der Gedanke, zwei Frauen live beim Akt zu beobachten, macht die meisten Männern ganz verrückt! In einer Partnerschaft muss allerdings zuvor ganz genau besprochen werden, was genau passiert und wie weit jeder Einzelne gehen darf. Auch sollte dies zuvor mit der Auserwählten genau ­abgestimmt werden, sonst kann die erotischste Fantasie des Mannes ganz schnell zum Fiasko werden. Aus männlicher Sicht ist der Dreier am besten mit zwei Unbekannten, da hier keiner für den anderen Gefühle hegt. Wahrscheinlich ist dies auch der erregende Gedanke: In einer Bar zwei unbekannte Frauen kennenlernen und anschließend gemeinsam Spaß haben. Die Fantasie des Mannes wird hier gleich doppelt angeregt: zum einen zwei Frauen im Bett zu haben und zum anderen der große Macho zu sein, der gleich zwei Frauen abschleppen kann und damit seinen Konkurrenten weit überlegen ist!“

„Etwas überzogene Annahme. Im Bett möchte ich mich voll auf meine Partnerin konzentrieren.“

„Der Traum aller Männer sollte ein Traum bleiben. In der Realität ist man damit sicher ziemlich überfordert.“

„Geil, aber den Verstand raubt es mir trotzdem nicht. Die Angst, dass die zwei zu streiten anfangen, was meistens so ist, schwingt mit.“

„Ja klar, das lieben Männer. Da fühlen wir uns stark und gut. Wir Männer glauben, wenn wir viele Frauen haben, dann sind wir gut. Mit zwei Frauen gleichzeitig, da fühlen wir uns stark. Und bei einem Dreier geht es nur um Sex. Da fallen alle Tabus!“

„Nur als Single gut! In der Beziehung eher nicht. Bin froh, wenn (m)eine Frau auf ihre Kosten kommt!“

"Ein Dreier kann auch Stress bedeuten – weiß ich aus Erfahrung. Besonders wenn die Konstellation Konfliktpotenzial hat oder emotional belastet ist. Prinzipiell eine unpackbar geile Vorstellung. Die Küssen-Blasen-Sache nicht so sehr, aber mit zwei Frauen zusammen – sehr antörnend als abstrakte Vorstelllung.“


3. Dirrrty Talk

Mythos: das Nonplusultra. Nichts macht Männer beim Erklimmen der Lust mehr an, als ihre „dreckigen“ Fantasien zu ­hören. Ganz egal, ob sie es laut herausschreit oder ihm ins Ohr flüstert, Hauptsache, Frau setzt ihre heißen Worte auch um. Oft reichen einfältige Ansagen wie: „Mach’s mir“, „Nimm mich“, „Noch ­tiefer“ oder „Gut so“. Als Draufgabe: schmutzige SMS vom Büro – heizen die Stimmung schon im Vorfeld gehörig an!

Wahrheit: Antörner für 9 von 10 Männern

„Dirty Talk ist wirklich ein absolutes Muss und heizt die Stimmung nochmals heftig an, da es mein Kopfkino richtig auf Hochtouren bringt.“

„Also ich brauche das nicht. Die einfältigen Ansagen am allerwenigsten, das klingt zu sehr nach Porno.“

„Die Gewissheit, dass die Frau unbedingt mit einem Sex haben will, macht uns Männer richtig geil. Die ewigen Spielchen der Frauen hingegen gehen uns manchmal auf die Nerven. Deswegen ist Dirty Talk dann gut, wenn es authentisch, ehrlich und direkt ist. Gespielt ist es eher unsexy.“

„Wenn es passt, ist es toll. Sex-SMS erhellen den Arbeitstag.“

„Wenn, dann nur verrucht! SMS im Büro sind unnötig: Bin dann geil und kann mich nicht mehr konzentrieren!“


4. Foot-Job

Mythos: den Penis massieren – eigentlich nichts Neues. Doch extrem heiß soll dieses Unterfangen mit den Füßen sein. Und es hat obendrein noch einen Vorteil: ER kann sich weiter oben bei der Frau oral austoben. Ergo doppelt heiß – für alle Beteiligten. Tipp: Dabei sollte Frau aber auf schöne und gepflegte Füße achten!

Wahrheit: Antörner für 4 von 10 Männern

„Bei gepflegten Füßen okay. Klingt aber erotischer, als es ist!“

„Ein gepflegter ,Foot-Job‘ ist nie verkehrt!“

„Penis massieren törnt, glaub ich, alle Männer an, gern auch einmal mit den Füßen.“

„Nein. Und vielleicht vorher noch Zehenschlecken wie der Harald Schmidt … Pfui!“

„Schöne Füße sind wichtig! Egal, wo sie sich beim Sex befinden.“

„Das muss ehrlich nicht sein. Ich mag schöne Füße, aber nicht an meinem Penis. Da soll sie es mir lieber mit dem Mund machen!“

„Nein, finde ich nicht sehr antörnend!“

„Wäre grundsätzlich kein Wunsch von mir. Ihre Brüste wären mir viel lieber!“


5. Verbotener Sex

Mythos: Ein erotischer Kick für Männer ist spontaner Sex aus heiterem Himmel. Etwa beim Familienessen: Flüstern Sie ihm ins Ohr, dass Sie jetzt unheimlich gern Sex mit ihm hätten. Und dann ­suchen Sie sich einen Ort, an dem Sie ihn umsetzen können. Verbotener Sex zur falschen Zeit am falschen Ort – für den Mann nie verkehrt. Geilfaktor: mega! Und je verbotener, desto besser!

Wahrheit: Antörner für 7 von 10 Männern

„Es ist geil, weil es dreckig und verboten ist. Im Kopf aber aufregender als in der Praxis. Sex auf dem Familienfest haben wir einmal ausprobiert: War uns nachher gegenüber den ­anderen etwas unangenehm! Das ist mit 20 lustiger als mit 35!“

„Darunter verstehe ich was anderes. Das hier ist ja ganz nett, aber Kindergarten! Verbotener Sex tut auch einmal weh, bricht psychisch Grenzen. Diese auszureizen und zu erweitern und in diesem Sinne ,Verbotenes‘ zu tun ist geil. Da muss Mann vorsichtig sein und Frau offen.“

„Spontaner Sex immer gern. Solange man dabei nicht erwischt wird.“


6. Voyeurismus

Mythos: Männer sind Voyeure und stolz auf ihre Leistung. Sich selbst und ihrer Angebeteten dabei zuschauen zu können, etwa mithilfe eines Spiegels – oder wer noch weiter gehen will, mit einem Video vom Liebesakt –, törnt sie nicht nur währenddessen, sondern auch „nachhaltig“ an!

Wahrheit: Antörner für 6 von 10 Männern

„Ich schaue meiner Part­nerin beim Sex lieber ins Gesicht, als mich ständig selbst im Spiegel zu betrachten. Meine Leistung lese ich aus dem Gesichtsausdruck und ihrem Stöhnen ab. Da schau ich mir mit meiner Partnerin lieber vorher oder während­dessen einen Porno an.“

„Das brauch ich nicht, nur ein Klischee.“

„Nein. Menschen schauen beim Sex ziemlich blöd drein – außer in Pornos!"

„Ja, so fühlen wir uns stark und machen die Frau zum Objekt. Wir besitzen sie in dem Moment. Männer mögen es, wenn sie mit der Frau anstellen können, was sie wollen. Das macht sie stolz. Vor dem Spiegel sehen sie ihr Werk und die Fotos sind der Beleg für alles!“

„Sie aus allen Perspektiven zu sehen und mich ,am Werk‘ – das törnt mich extrem an. Allerdings sollte man das Video, wenn man Kinder hat, gut verstecken.“

„Fotos fände ich cool – die würde ich mir mittendrin und auch danach ansehen, als eine Art ,Sex-Selfies‘.“

„Hab schon in Betten gevögelt, wo Spiegel drüber waren – ­interessant! Man tendiert nur dazu, sich dabei zu kontrollieren, welche Figur man macht! Kann auch ablenkend sein.“


7. Fesseln & Dominanz

Mythos: Männer lieben es, im Bett auch mal unterwürfig zu sein und von der Frau genommen zu werden. Ob sie oben sitzt und ihn richtig durchreitet oder ihn ­dabei auch mal kneift oder fesselt – es ist geil, wenn sie zeigt, wo’s langgeht!

Wahrheit: Antörner für 6 von 10 Männern

„Das ist wirklich scharf, wenn auch mal die Frau die Initiative ergreift und die Führung übernimmt. Weil hier die Fantasie ins Spiel kommt und ich mich dadurch begehrt und sexy fühle. Schließlich signalisiert die Frau damit, dass sie heiß auf mich ist und meiner Männlichkeit nicht widerstehen kann. Auch der Reiz, die Gedankengänge und Geheimnisse der Frau kennenzulernen, ist sehr erotisch, sofern sie wirklich umsetzt, was ihr Spaß macht. Kommt nur leider viel zu selten vor!"

„Ist nicht mein Fall. Habe im Bett gern die Hosen an.“

„Von der Frau genommen zu werden find ich gut. Fesseln oder kneifen brauch ich aber dabei sicher nicht.“

„Ich nehm lieber selber. Dafür aber ordentlich.“


8. Selbstbefriedigung vor seinen Augen

Mythos: Selbstbefriedigung mit Zuseher – das erregt nicht nur sie. Für ihn hat es nicht nur etwas Voyeuristisches, es ist auch ein großer Vertrauens­beweis. Wer noch eins draufsetzen will, bringt den Vibrator mit ins Spiel und streichelt sich gegenseitig damit. Es ist wahnsinnig erregend für ihn, wenn er es Ihnen damit macht und Ihnen dabei ­zusieht, wie Sie Ihren Spaß haben.

Wahrheit: Antörner für 7 von 10 Männern

„Viele Männer sind voyeuristisch veranlagt. Die Selbstbefriedigung meiner Partnerin vor meinen Augen ist sehr ­erregend. Dafür muss großes Vertrauen zwischen den Partnern bestehen. Den Mann damit zu überrumpeln oder ihn dazu zu drängen kann dazu führen, dass er sich vom ­Spielzeug der Frau in seiner Männlichkeit bedroht und aufs Nebengleis gestellt fühlt.“

„Hat was für sich, aber lieber werde ich selbst aktiv.“

„Kann ich schwer beurteilen, war ich noch nie dabei. Mag ich aber eher nicht. Höchstens die Sache mit dem Vibrator ist, wenn nicht zu oft, ganz nett.“

„Kann schon mal geil sein. Wäre auf meiner Liste aber nicht unbedingt ganz oben. Wenn sie sich beim Sex den Finger in den Arsch steckt, ist es schon interessanter.“

„Finde ich megaantörnend. Den Vibrator kann man aber weglassen. Dafür wäre ich ­lieber dann selbst am Zug!“

„Kann ich mir gut vorstellen. Den Vibrator lass ich aber nicht an mich ran.“


9. Basic-Instinct-Effekt

Mythos: Finden Männer heiß: eine Frau, die ihnen gegenübersitzt, die Beine spreizt und zeigt, dass sie kein Höschen trägt … Denn das signalisiert ganz klar: „Ich will Sex mit dir. Jetzt!“ Geht aber auch weniger inszeniert: Frau bückt sich ganz subtil im zu knapp geratenen Kleidchen.

Wahrheit: Antörner für 8 von 10 Männern

„Absoluter Burner und megageil, wenn Frau so was tut! Als wüsste sie nicht, dass ich ihr ­gerade unter den Rock gesehen habe oder ihr Po beim Bücken unter dem leichten Sommerkleidchen hervorblitzt.“

„Voller Antörner! So etwas macht richtig Laune, eine Nummer zu schieben.“

„Noch so ein Klischee. Soll nicht heißen, dass es nicht aufregend sein kann, aber muss es unbedingt die Basic Instinct-Szene oder die noch peinlichere ,Ups, da ist mir was runtergefallen‘-Masche sein?“

„Solche Reize und spielerische ­Offenbarungen sind immer gut. Der Mann liebt es, wenn er erfährt, dass die Frau ihn will und das mit ­visuellen Reizen manifestiert.“

„Es muss die richtige Frau sein – kann sonst auch gruselig werden. Das getragene Höschen finde ich dafür umso heißer.“

„Besser splitterfasernackt – und es gibt kein Entkommen!“


10. Am Finger lutschen

Wahrheit: Antörner für 4 von 10 Männern

„Für mich weniger erotisch. Verstehe den Sinn dahinter nicht – entweder orale Befriedigung oder gar nicht. Am Finger herumlutschen oder -kauen ist nicht mein Ding.“

„Während des Sex ist das absolut heiß. In der U-Bahn eher nicht so.“

„Ist doof. Lieber unten lutschen …“

„Wenn es sich im Rahmen hält, bei der Geste bleibt und nicht zum wilden Lutschen mutiert, kann’s sexy sein.“

„Ja, warum nicht? Ist aber eher sinnlos. Die erogenste Zone des Mannes liegt immer noch ein Stück weiter unten!“

 

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