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Selbstsabotage: So ruinierst du dir selbst die Laune, ohne dass du es merkst

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Nur einige "Kleinigkeiten" und alltägliche Laster, die dir das Leben schwerer machen als es sein muss.

Psychered.(Wienerin)

Selbstsabotage ist ja etwas, das wir oft nicht gerne zugeben wollen. Und manchmal merken wir gar nicht, dass wir uns den Tag und unsere (psychische) Gesundheit selbst zur Hölle machen - ohne dass es wirklich notwendig wäre. 

Denn es sind oft "Kleinigkeiten", die uns vor lauter Stress, schlechter Laune oder Müdigkeit gar nicht auffallen - die aber einen großen Unterschied für das große Ganze machen. 

 

Hier sind 7 Dinge, die du wahrscheinlich machst, wenn du einen schlechten Tag hast: 

 

1: Du trinkst zu wenig

Ja, so simpel kann es sein. Zu wenig Flüssigkeitszufuhr sorgt für Kopfschmerzen, schlechte Konzentration und folglich auch zu mieser Stimmung. Und mit "zu wenig trinken" ist hier nicht Alkohol gemeint, sondern natürlich Wasser. Einfach vor und nach dem Mittagessen jeweils 1,5 Liter Wasser in einer Karaffe auf den Tisch stellen, dann passiert das mit dem Trinken von selbst.  

 

2: Du bekommst zu wenig Tageslicht

Genügend Vitamin D zu tanken, kann für die Stimmung wahre Wunder bewirken. Statt sich das Sandwich vor dem Computer hineinzuschaufeln, wäre es (gerade bei schönem Wetter!) wesentlich besser für deine Gesundheit, einen kleinen Spaziergang zu machen und Sonnenlicht einzufangen. Klar: Im Winter ist es oft nicht möglich, die richtige Dosis an Tageslicht zu bekommen. Hier kann aber eine Tageslichtlampe am Schreibtisch Abhilfe schaffen.

 

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3: Die Bewegung

Ähnlich verhält es sich natürlich mit zu wenig körperlicher Aktivität. Dabei muss es nicht immer gleich ein hartes Training sein, dass dich wieder auf die Motivationsspur bringt. Ein bisschen Stiegensteigen, ein schnellerer Spaziergang um den Häuserblock oder auch fünf Minuten Yoga in der Früh - all das wird deine Laune und deine Gesundheit stärken. Hier sind 10 Ideen, um zeitsparend und effektiv Sport zu treiben.

 

4: Chaos, Chaos, Chaos

Wenn dein Zuhause und dein Schreibtisch aussehen als hätte eine Bombe eingeschlagen, dann hebt das frühmorgens natürlich nicht unbedingt die Laune. (Und auch nicht, wenn du spätabends ins Chaos zurückkommst.) Denn Unordnung sorgt (zumindest bei manchen Menschen) für Stress, lenkt uns ab und erzeugt unnötige visuelle Reize, die uns überfordern. Kurzum: nimm dir die 10 Minuten am Tag, um für Ordnung zu sorgen. Deine Stimmung wird es dir danken. 

 

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5: Du isst nur Fett und Zucker

Wenn wir schlecht gelaunt sind, machen wir oft genau das Gegenteil von dem, was wir machen sollten: uns Fett und Zucker hineinstopfen. Dabei wäre die richtige Lösung: Gemüse und Obst. Wer sich gesunder ernährt, tut seinem Körper einfach viel mehr Gutes. Denn der Darm hat größere Auswirkungen auf deine Stimmung als du denkst - schließlich wurde bereits wissenschaftlich nachgewiesen, dass er auch für Depressionen verantwortlich ist. Ein gesunder Smoothie zum Frühstück und ein Salat zum Abendessen - und schon hat sich die Sache gegessen. 

 

6: Die leidigen Laster

Wer sich zur Stressbewältigung gerne mal ein oder drei Gläschen Wein hinter die Birne kippt, sollte den Konsum lieber einmal überdenken. Denn Alkohol (und Zigaretten) heben deine Stimmung nur kurzzeitig - längerfristig sorgen sie für noch größere Probleme. Wenn du zu oft (vor allem unter der Woche) Alkohol trinkst, hat das erhebliche Auswirkungen auf deine Laune und auch mentale Gesundheit. Depressive Stimmungen, Konzentrationsschwierigkeiten, Gereiztheit sind nur einige der bösen Nachwirkungen. Das heißt nicht, dass du dich nach der Arbeit nicht mehr mit deinen FreundInnen treffen solltest - ganz im Gegenteil! - du solltest nur weniger und bewusster konsumieren. 

 

7: Du hast die falschen Menschen um dich

Toxische Beziehungen und Arbeitsumfelder haben schlimme Folgen für dein psychisches Wohlbefinden. Letzteres kann man leider schwer beeinflussen, doch ersteres kann man sehr wohl aus dem Leben streichen. Wenn du schon vor einem Treffen mit besagter Freundin ein schlechtes Gefühl hast, dann ist das ein Zeichen dafür, dass hier etwas nicht rund läuft. Oft halten wir aber viel zu lange an diesen Menschen fest, weil wir offenbar gerne selbst leiden wollen, und uns über etwas aufregen möchten. Viel besser aber wäre: sich das soziale Umfeld genau und bewusst auszusuchen, giftige Personen zu streichen und die Freizeit nur mit Menschen zu verbringen, die einen ermuntern, stärken und auf positive Gedanken bringen. Pluspunkt: ganz viele Termine können sofort aus dem Kalender gestrichen werden. 

 

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