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Selbst-Sabotage: Noch immer single? Vielleicht bist du auch einfach selbst schuld

von

Eine Psychologin erklärt den simplen Grund, warum du noch single bist (denn, mal ehrlich, sonst würdest du diesen Artikel eh nicht lesen).

Psychered.(Wienerin)

Keine Frage: Es gibt viele Singles, die glücklich single sind und das ist auch gut so. Aber es gibt auch einen großen Teil unter Singles, der sich sehr wohl nach Zweisamkeit und einem Partner/ einer Partnerin sehnt - und seine Beziehungslosigkeit gerne auf alles schiebt, worauf er "eh keinen Einfluss nehmen kann".

Singlesein = Selbst schuld?

Nun ja, so einfach ist das Leben dann nun doch nicht. Oft ist nämlich nicht "das Schicksal", "die Gesellschaft" oder das andere Geschlecht schuld, sondern man selbst. Das behauptet zumindest die Psychologin Melanie Schilling gegenüber der HuffPost Australia und hat damit wohl gar nicht so unrecht. Denn viele Singles behaupten zwar gerne "keine Ahnung zu haben, warum sie single sind" - im Inneren halten sie sich in Wahrheit aber selbst davon ab, erfolgreich auf PartnerInnensuche zu gehen.

Schilling nennt dieses Verhalten "Selbst-Sabotage" - also die aktive Behinderung seiner Selbst sich Möglichkeiten für soziale Interaktion oder Dating zu schaffen. Manchmal passiert uns dies bewusst, oft merken wir aber gar nicht wie sehr wir unser eigenes Glück bremsen, sagt Schilling. Sie ist deswegen davon überzeugt, dass "die meisten Menschen eine signifikante Rolle darin spielen, ihr Single-Dasein zu halten".

Ausreden wie "es sei zu kalt, um zu daten" oder "es gebe eh keine Männer/Frauen" seien typische Verhaltensweisen von selbstsabotierenden Menschen, und vielfach nur ein Zeichen von Angst. 

Angst vor Abweisung

Die Gründe dafür, warum wir nach Ausreden suchen, sind freilich mehr als verständlich. Viele haben Angst verletzt oder abgelehnt zu werden - bevor man das Risiko eingeht, sich emotional zu sehr zu involvieren, lässt man es lieber gleich. Sich selbst schützen zu wollen sei ganz normal, so die Psychologin. "Es gibt aber einen Unterschied zwischen gesunder Skepsis und dem Untergraben des eigenen Wohls", entgegnet Schilling.

Laut der Australierin kann man die Dating-VerweigerInnen in drei Kategorien unterteilen:

1. Jene, die glauben sie seien "alleine besser dran"

2. Jene, die negative Gefühle gegenüber dem potenziellen Partner/Partnerin haben

3. Jene, die in der Beziehung an sich ein Problem sehen ("dafür habe ich eh keine Zeit")

Wer an diesen Glaubenssätzen festhält wird, da ist sich Schilling sicher, auch keine Beziehung finden.

 

Die Lösung für das Problem ist so einfach wie schwierig: Nur wer sich selbst liebt und alleine glücklich sein kann, wird mit seiner positiven und lebensbejahenden Einstellung auch eine glückliche Beziehung herbeiführen können.

Mehr lesen: 9 Sätze für mehr Selbstliebe, die uns durch depressive Phasen helfen 

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