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Studie: Es gibt einen Zusammenhang zwischen Akne und Depressionen

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ForscherInnen haben einen - wenig überraschenden - Zusammenhang zwischen der Hautkrankheit und Depressionen gefunden.

Psychered.(Wienerin)

Jene, die schon einmal unter Akne gelitten haben (oder leiden), werden die Ergebnisse dieser Studie nicht wirklich überraschen: ForscherInnen in Großbritannien haben herausgefunden, dass es einen Zusammenhang zwischen der Hautkrankheit und Depressionen gibt. 

Die Studie, die im British Journal of Dermatology veröffentlicht wurde, hat stichhaltige Argumente. Die Daten stammen aus Gesundheitsakten von fast 2 Millionen Menschen über einen Zeitraum von 15 Jahren - knapp 135.000 davon leiden oder litten unter Akne. Und sie hatten auch ein höheres Risiko, an Depressionen zu erkranken: Die Wahrscheinlichkeit, eine schwere Depression zu entwickeln, liegt bei Menschen mit Akne bei 18,5 Prozent, bei Menschen ohne Akne bei 12 Prozent. Das Risiko ist in den ersten fünf Jahren nach der Akne-Diagnose am höchsten, so die Studie. 

 

Die Studie sagt jedoch nicht, woran das liegen könnte. Die Frage, wie das Hautbild und psychische Erkrankungen zusammenhängen ist eine, die ForscherInnen immer öfter beschäftigt. Denn das äußere Erscheinungsbild - und die Unzufriedenheit damit - erzeugt Stress und kann zu psychischen Erkrankungen wie Angststörungen und Depressionen führen. Manche ForscherInnen sind jedoch auch überzeugt, dass das Ganze umgekehrt stattfindet - und emotionaler Stress zu Hautproblemen führt.  

 

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