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Virales Posting: Diese Frau zeigt, wie das Leben mit einer Angststörung wirklich aussieht

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Mit ihrem ehrlichen und berührenden Facebook-Posting hat Brittany Morefield mit Mythen rund um Angststörungen aufgeräumt.

Psychered.(Wienerin)

Angsterkrankungen zählen neben Depressionen zu den häufigsten psychischen Erkrankungen - doch noch immer herrschen viele Vorurteile und Mythen darüber, wie sich Angsterkrankungen wirklich im Alltag äußern. Und es ist auch nicht immer einfach, die Erkrankung zu erkennen.

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Brittany Nichole Morefield ist eine 23-jährige Visagistin aus Nashfield und leidet unter einer Angststörung. Inmitten einer Panikattacke entschloss sie sich dazu, ein Facebook-Posting darüber zu verfassen, um mehr Licht ins Dunkel von Angsterkrankungen zu bringen und anderen Betroffenen Mut zu machen, damit öffentlich umzugehen. 

 

"Es bedeutet zu weinen, echte und schmerzhafte Tränen" 

 

"Eine Angststörung bedeutet nicht nur, dass es einem schwer fällt, zu Atem zu kommen", schreibt sie. "Eine Angststörung bedeutet, um drei in der Nacht aufzuwachen, weil dein Herz rast. Es bedeutet, dass sich deine Stimmung innerhalb von Minuten ändert. Es bedeutet, unkontrollierbar zu zittern und zu zucken. Es bedeutet zu weinen, echte und schmerzhafte Tränen. Eine Angststörung bedeutet Übelkeit. Es bedeutet Lähmung. Eine Angststörung ist dunkel."

 

 

Zum Schluss macht sie anderen Mut: "Deine Gefühle zählen. Nur weil dich etwas stört, das die anderen nicht stört, macht dich das nicht verrückt oder wertlos. Einige der erfolgreichsten Menschen haben Angsterkrankungen. Es ist nicht deine Schuld. Es ist nicht das Ende. Du bist stark. Du bist intelligent. Du bist mutig. Du bist wertvoll."

 

Ihr Posting hat großen Anklang gefunden und wurde seit der Veröffentlichung hunderttausende Male geteilt. "Das ist das Beste, was ich je über Angststörungen gelesen habe", kommentiert etwa eine Userin. Morefield sagte gegenüber dem Independent: "Tausende Menschen lassen mich wissen, wie sehr ich ihr Leben berührt habe und wie beruhigt sie darüber sind, dass sie nicht alleine sind."

 

Die WHO schätzt, dass jährlich vier von 15 Menschen an Angststörungen oder leichten Depressionen erkranken.

 

 

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