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Rücksicht bitte: 6 Dinge, die sensible Menschen so gar nicht mögen

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Wer sensibel ist, hat es auf dieser Welt nicht immer leicht. Manche Dinge machen uns im Gegensatz zu anderen Menschen eben keinen Spaß.

PsycheRed.(Wienerin)

Empfindlich, sensibel, feinfühlig: es gibt viele Worte für Menschen, die eben manche Dinge stärker fühlen als andere. Ob das jetzt ein sentimentaler Film ist oder einfach jemand, der dir in der U-Bahn zu nahe kommt: wer immer mehrere Fühler gleichzeitig ausgestreckt hat, reagiert eben auch empfindlicher. Ein wenig mehr Rücksicht wäre daher oft angebracht. Denn sensible Menschen sind im Gegenzug auch besonders empathisch, und rücksichtsvoll. 

Hier sind einige Dinge, die (hoch-)sensible Menschen so gar nicht mögen (verständlicherweise): 

 

1: Lärm. Lärm. Lärm. 

Das mit der Lautstärke ist ja so eine Sache. Lärm stört so ziemlich die meisten Menschen, doch bei den Feinfühligen unter uns kann so ein kreischendes Gelächter ziemliche Kopfschmerzen und körperliches Zusammenzucken zur Folge haben. Wir haben es eben gern ruhig und ungestresst. Das heißt auch: bitte, bitte, bitte hört auf mit diesem Kugelschreiber-Klicken! 

 

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2: Zu viel Körperkontakt im falschen Moment

Es gibt immer diese eine Freundin, die dich ständig und immer umarmen will - und es nervt dich? Dann bist du wahrscheinlich besonders sensibel, was körperliche Nähe betrifft. Und das ist nichts Schlechtes. Ganz im Gegenteil: wer seine eigenen Grenzen kennt, geht selbstbestimmter durchs Leben. Wenn ihr also wisst, dass jemand sensibel ist, dann achtet darauf und versetzt ihn oder sie nicht unnötig in eine Stresssituation. 

 

3: Grobe und unhöfliche Menschen

Wer seine Umwelt besonders genau wahrnimmt, ist regelrecht schockiert, wenn andere Menschen über gewisse soziale Interaktionsregeln einfach hinwegsehen und etwa dazwischenreden, laut brüllen oder unnötig an die Decke gehen. Absolutes No-Go. 

 

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4: Alles, was mit Gruppenaktivitäten zu tun hat

Ob gemeinsames Umziehen nach dem Fitnesscenter oder ein berufliches Event voller Menschen, die man nicht kennt: für sensible Menschen der absolute Horror. In ihrem Kopf gehen dann drei Millionen Dinge gleichzeitig vor: wie sehe ich aus, was soll ich sagen, warum schaut mich dieser und jener Mensch gerade an? Und so weiter und so fort. Deshalb meiden sie solche Aktivitäten oft, oder bereiten sich gut darauf vor, um mögliche Eventualitäten im Blick zu haben. 

 

5: Wenn sie sich nicht vorbereiten können

Hier kommen wir zum nächsten Punkt: Überraschungen, vor allem in unbekannten Gefilden, sind nichts, was sensible Menschen glücklich macht. Sie möchten gerne die Kontrolle über die Situation bewahren, wenn sie schon ihre Gefühle oft nicht unter Kontrolle haben können. 

 

6: Wenn man ihnen sagt, sie sollen sich beruhigen

Ja, sensible Menschen weinen. Oft. Das liegt nicht daran, dass sie fragil sind, sondern daran, dass sie einfach Emotionen stärker spüren. Das kann Freude sein, Trauer, aber auch Wut. Wer schon einmal weinend seine Wut zum Ausdruck gebracht hat, wird die Frustration darüber verstehen, wenn dann jemand sagt: "Bitte beruhig dich einfach." Das geht halt in diesem Moment einfach nicht. Daher: ernst nehmen statt heruntermachen. 

 

 

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