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Erfahrung: 9 Dinge, die mir immer egaler werden, je älter ich werde

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Irgendwann hat man einfach keine Lust mehr, sich mit den unwichtigen Dingen im Leben auseinander zu setzen. Das Schöne: Man muss es auch nicht tun.

9 Dinge, die dir wurscht sein müssen

PsycheRosa Rot(Wienerin)

Mit jedem Jahr, das ich älter werde, sehe ich jene Dinge, die wichtig und richtig für mich sind, immer klarer … und alle anderen? Können mir den Buckel runterrutschen. Mir wird klar, dass meine Zeit, mein Leben nicht unendlich ist, und ich hab einfach keine Lust mehr, diese meine Zeit mit Blödsinnigkeiten zu verbringen!

Also weg mit allem, was mir nicht gut tut! Ich schwelge nicht in der Vergangenheit, zerbreche mir den Kopf über die Zukunft oder kümmere mich darum, was andere Menschen davon halten, wie ich mein Leben lebe.

Meine persönliche „Muss dir wurscht sein“-Liste (sie wird täglich länger, aber die folgenden Punkte sind Fixstarter) sieht wie folgt aus.

9 Dinge, die dir wurscht sein müssen

1. Mir Gedanken darüber machen, wie ich in einem Badeanzug aussehe

Oder Bikini. Oder kurzen Hosen. Oder einem bestimmten Kleid. Ich habe Cellulite, meinem Bauch sieht man an, wenn er gut gegessen hat. Und? Ich bin jetzt 35, habe zwei Kinder und fühle mich so wohl in meinem Körper wie wahrscheinlich noch nie zuvor in meinem Leben. Dieser Körper tut ziemlich viel für mich, er hat’s verdient, dass wir eine gute Zeit miteinander haben.

2. An ungesunden Beziehungen festhalten

Seien es jene zu Freundinnen oder Freunden, jene zu einem Partner oder sogar eine Beziehung zu einem oder einer Verwandten: Ich habe für mich beschlossen, dass ich nur Menschen um mich haben will, die mir gut tun, die etwas Gutes in mir auslösen, die mit mir lachen und weinen ohne mich zu verurteilen oder zu belehren.
Wenn das bedeutet, eine Beziehung oder Freundschaft zu beenden, wird das schwierig, aber auch das wird mich stärker machen.

3. Angst davor haben, meine Meinung – auch meine politische – laut auszusprechen

Ich habe kein Problem damit, wenn jemand anderer Meinung ist. Ich höre mir alle Argumente an, wäge sie ab, diskutiere sie. Aber ich werde mir trotzdem meine eigene Meinung bilden. Und dafür einstehen. Was für ein Vorbild wäre ich sonst für meine Kinder und die Menschen in meinem Leben?

4. Mich ständig zu entschuldigen

#sorrynotsorry. Wir Frauen haben beigebracht bekommen, dass wir nicht unangenehm sein dürfen, dass wir darauf schauen müssen, dass es jedem gut geht. Und wir sollten das wieder verlernen. Hast du schon mal gezählt, wie oft am Tag du dich für etwas entschuldigst, dass nach kurzer Überlegung nicht mal eine Entschuldigung gebraucht hätte? Weil es beiläufiger, unwichtiger Alltag war? Streich „Entschuldige“ oder „Tut mir leid“ aus deinem Wortschatz.

 

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5. Mich nicht trauen, auch mal verrückt zu sein

Ganz ehrlich: Wir haben doch alle einen kleinen oder größeren Vogel, oder? Einen Spleen, einen Tick, eine Vorliebe, für die uns jemand anderer vielleicht schräg von der Seite anschauen würde. Und genau, weil wir das alle haben, brauchen wir uns nicht dafür genieren, unseren Vogel auch mal rauszulassen. Die verrückten Dinge machen nämlich mitunter den größten Spaß.

6. Modetrends

Diese Hosen, diese Schuhe, bloß nicht das Kleid dazu. Was auch immer. Muss dir einfach wurscht sein.

7. Mir Sorgen darüber machen, ob meine Kinder gut in der Schule sind

Schulnoten sind nicht ausschlaggebend dafür, ob meine Kinder klug sind, noch sind sie ein Indikator dafür, wie glücklich, mitfühlend oder erfolgreich sie später in ihrem Leben sein werden.

8. Angst davor haben, um Hilfe zu bitten

Aus irgendeinem komischen Grund glauben viele von uns, es wäre ein Zeichen von Schwäche, uns helfen zu lassen. Dass wir alles alleine stemmen müssen, egal, wie sehr wir uns dabei aufreiben. Schluss damit! Es ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Gemeinschaft, sich helfen zu lassen und im Gegenzug anderen zu helfen. Denn dabei teilen wir Unterstützung, unsere Erfahrungen und kämpfen gegen absurde Idealbilder von alles schupfenden „Powerfrauen“.

9. Ob meine Wohnung aufgeräumt ist

Solange ein Gast sich beim Sturz über den Schuhberg im Vorzimmer nicht den Hals bricht oder aus Mangel an freien Sitzplätzen den Besuch stehend absolviert, sag ich: Soll nix Schlimmeres passieren als eine etwas chaotische Wohnung. Gemütlichkeit hängt nicht davon ab, ob die ungeordneten Socken noch immer auf dem Couchtisch liegen, ein Gast sollte sich nicht aus solchen Gründen willkommen oder nicht willkommen fühlen. Und wen es tatsächlich so stört, der ist herzlich eingeladen, die Socken zu sortieren. Oder mich das nächste Mal einfach im Kaffeehaus zu treffen.

 

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