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Studie: Diese Persönlichkeitsmerkmale unterscheiden sich bei Abend- und Morgenmenschen

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Morgen- und Abendmenschen haben höchst unterschiedliche Charaktereigenschaften, sagt eine neue Studie.

PsycheRed.(Wienerin)

Wenn du leicht aus dem Bett kommst, am Vormittag motiviert und voller Energie bist und die meiste Arbeit rund um die Frühstückszeit erledigst - dann bist du ein Morgenmensch. Ist das alles nicht der Fall, gehörst du zur Sorte Abendmensch: in der Nacht bist du am lebendigsten, Nachmittagsaktivitäten sind dein Ding und du kannst ohne Probleme lang schlafen. 

Warum Abendmenschen mehr Nachteile in der Gesellschaft haben 

In einer neuen Studie, die im Journal of Personality and Social Psychology veröffentlicht wurde, haben die Psychologin Anastasiya Lipnevich und ihre KollegInnen untersucht, welche Persönlichkeitsmerkmale Abend- und Morgenmenschen eigentlich so mit sich bringen. Dafür haben sie 44 Studien miteinander verglichen, die sich insgesamt über 16.000 Menschen angeschaut haben. 

 

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Das Ergebnis: Abendmenschen sind weniger gewissenhaft als Morgenmenschen. Doch: Frühere Studien haben gezeigt, dass Abendmenschen höhere kognitive Fähigkeiten haben, während Morgenmenschen besser in der Schule sind. Abendmenschen seien laut Studie in dieser Gesellschaft benachteiligt - da ihre Präferenzen und Fähigkeiten im normalen Schul- und Arbeitsrhythmus nicht berücksichtigt werden. Außerdem sind Abendmenschen meist extrovertierter und offener für neue Erfahrungen, so die Studie.

Früher Abend-, heute Morgenmensch? 

Doch wie bei allen Dingen, gibt es auch hier keine definitiven Extreme: lediglich 10 bis 15 Prozent der Bevölkerung sind entweder ein Morgen- oder ein Abendmensch. Viele sind eine Mischung aus beidem - und die Präferenzen ändern sich auch im Laufe des Lebens. Rund 70 bis 80 Prozent der Menschen zeigen daher Charakteristika beider "Gattungen". Manche können zu beiden Tageszeiten sehr aktiv sein, andere haben weder in der Früh noch am Abend sehr viel Energie. 

Kinder sind laut Lipnevich meist Morgenmenschen - das ändert sich jedoch während der Teenagerzeit. Die meisten Abendmenschen gibt es rund um das Alter von 20 Jahren und in späterem Alter, mit 50, steigt dann wieder die Morgen-Affinität. 

 

 

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