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Forschung: 5 Dinge, die entspannte Menschen richtig machen

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Burnout bezeichnet einen Zustand des Ausgebranntseins. Wer besonders Burnout gefährdet ist und wer nicht, das hat eine neue Studie nun herausgefunden.

PsycheRed.(Wienerin)

Wenn der Stress zu viel wird, brennt der Körper aus. Und wenn er das tut, dann hilft nur noch eine ernsthafte Beschäftigung mit dem eigenen Körper, um wieder gesund zu werden. Trotz allem sind manche Menschen anfälliger, an Burn-Out zu erkranken als andere, die genauso stressige Jobs haben, hat jetzt eine neue Studie herausgefunden. 

 

Die Wissenschafterinnen Kandi Wiens und Annie McKee haben sich gefragt, was diese Menschen voneinander unterscheidet.  In einem Artikel für die “Harvard Business Review” schreiben sie über die Ergebnisse ihrer Studie, in der sie 35 ChefärztInnen in 35 US-Krankenhäusern untersucht haben. Sie wollten herausfinden, wie stark diese ÄrztInnen von Burnout-Symptomen betroffen sind. Das erschreckende Ergebnis der Umfrage: fast 70 Prozent der befragten ÄrztInnen beschrieben ihren Stresslevel als “stark”, “sehr stark” oder “so schlimm wie möglich”. Dennoch litten nur wenige von ihnen an Burn-Out. 

 

Jene, die "immun" dagegen sind, weisen einen hohen Grad an emotionaler Intelligenz auf, stellten die ForscherInnen schließlich fest. Was darunter zu verstehen ist, haben die StudienautorInnen auch gleich zusammengefasst: 

Strategien, um entspannt zu bleiben


- Emotionale Selbstwahrnehmung
führt dazu, dass man eine freie Sicht auf die eigene Psyche und den eigenen Gemütszustand hat. So kann man die Gründe für Enttäuschungen und Ängste besser erkennen und sofort eine Gegenstrategie finden, um gar nicht erst in eine Stresssituation zu kommen. Denn oft produzieren wir uns den Stress einfach selbst.

- Seine eigenen Grenzen zu erkennen ist äußerst wichtig, um zu viel Stress zu vermeiden. Dazu gehört auch: die eigenen Stärken und Schwächen zu erkennen, um angemessene Hilfe zu holen. Viele der Befragten gaben den Wechsel in eine Führungsposition als enormen Stressfaktor an. Jene, die aber begriffen, wann sie es nicht mehr alleine schaffen und sich Hilfe holten, waren weniger anfällig für Stress.

- Ruhig durchzuatmen ist nicht nur etwas, das wir uns selbst öfter sagen sollten, sondern eine effektive Strategie, um Nervosität zu besiegen und Spannungen zu lösen. Strategien, um sich selbst zu beruhigen, machen einen offener gegenüber Lösungen und man verbringt weniger Zeit im Verteidigungsmodus. 

- Die eigene Perspektive zu wechseln, hilft vermeintlichen Bedrohungen wieder weniger Bedeutung zukommen zu lassen. So kann etwa auch etwas, das als negativer Stress beurteilt wurde, plötzlich zu motivierendem Stress werden. Weil der Wert dahinter erkannt wird.

- Empathiefähigkeit - also sich in die Situation von anderen hineinzuversetzen - ist eine der wichtigsten Strategien, um Stress zu vermeiden. Denn sie macht ruhig und lösungsorientiert. Konflikte werden deeskaliert und das Verständnis für andere Menschen hilft, andere Perspektiven zu verstehen und schließlich auch dazu, dass ein ruhigeres, also stressfreieres, Arbeitsklima herrscht, wo man sich gegenseitig unterstützt.

 

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