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Besitz: Warum uns Materialismus unglücklich macht

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Es gibt wissenschaftliche Erklärungen dafür, warum das Festhalten an Besitz uns unzufrieden macht.

Materialismus unglücklich

PsycheRed. (Wienerin)

Die Assoziation Amerikanischer Psychologen hat zu Weihnachten ein Interview mit dem Psychologen Tim Kasser veröffentlicht, der sich auf Materialismus spezialisiert hat. Dabei waren einige interessante Einblicke zum Thema Materialismus und Glück.

 

Materialismus macht uns depressiv und unzufrieden

So bestätigt die Wissenschaft zum Beispiel, dass materialistische Menschen auch kompetitiver, manipulativer und selbstbezogen sind, und dass sie andere weniger empathisch behandeln. Es gibt zwei Faktoren, die einen materialistisch machen. Zum einen sind es (wenig überraschend) materialistische Botschaften, die wir von Freunden, Bekannten und Familie mitgeteilt bekommen. Also einfach materialistische Sozialisierung. Und auf der anderen Seite macht einen Unsicherheit materialistisch: Egal ob aufgrund von Zurückweisung, wirtschaftlichen Ängsten oder Todesangst, wer sich bedroht fühlt, ist materialistischer. Alle Studien zum Thema Materialismus sind kohärent in dem Ergebnis, dass Wohlbefinden und Materialismus negativ korrelieren.

 

Social Media macht uns materialistischer

Materialismus geht offensichtlich auch stark mit Medienkonsum einher - egal ob es das Fernsehen oder Social Media betrifft. Instagram scheint uns also nicht so gut zu tun, wie wir meinen. In Anbetracht der hohen Werbepräsenz in TV und Internet, ist das wohl nicht weiter verwunderlich.

 

Materialismus stillt nicht unsere Grundbedürfnisse

Die unter Forschern beliebteste Erlkärung für geringes Wohlbefinden und Zufriedenheit bei Materialismus ist die, dass ein materialistischer Lebensstil nicht mit Faktoren einhergeht, die einen normalerweise glücklich machen. Menschen sind grundsätzlich glücklicher, wenn sie sich frei, autonom und verbunden zu anderen Menschen fühlen. Materialistische Menschen priorisieren offenbar keine Lebensentwürfe, die ihnen diese Gefühle bieten. Noch stärker scheint dieser Zusammenhang für religiöse Menschen zu sein.

 

 

 

 

 

 

 

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