< Zur Mobilversion wechseln >

Studie: Warum deine beste Freundin gut für deine Gesundheit ist

von

Jetzt wurde es auch wissenschaftlich bestätigt: Die beste Freundin tut unserer Gesundheit gut.

Beziehungred.(Wienerin)

Es ist ja kein Geheimnis mehr, dass uns FreundInnen gut tun. Einige Studien haben das bereits bestätigt: Jemanden zu haben, dem oder der wir Privates erzählen können und der/die unseren Rücken stärkt, ist einfach eine tolle Sache.

Doch bisher hat sich das Ganze um einen eher schwammigen Freundschaftsbegriff gedreht - das konnten ArbeitskollegInnen sein, aber auch die Nachbarin, mit der man sich gut versteht. Aber wie steht es eigentlich um unsere besten FreundInnen, die wir seit unserer Kindheit kennen und die eine entscheidende Rolle in unserem Leben spielen? 

 

Lieber wenige, dafür gute Freundschaften 

 

Genau das hat kürzlich eine Studie, die im Fachjournal Child Development veröffentlicht wurde, herausgefunden. Dabei wurde die psychische Gesundheit von 169 sehr unterschiedlichen Erwachsenen untersucht - und zwar an drei verschiedenen Punkten in ihrem Leben (mit 15, 16 und 25 Jahren). In den ersten beiden Runden mussten die Untersuchten ihre besten FreundInnen benennen. Das Ergebnis: Jene, die als Teenager schon hochwertige, intime und enge Freundschaften hatten, hatten im Alter von 25 Jahren weniger soziale Ängste, mehr Selbstbewusstsein und weniger Symptome von Depressionen. 

 

Mehr zum Thema: 7 Zeichen dafür, dass du deine beste Freundin nie wieder loslassen solltest.

 

Ein weiteres wichtiges Ergebnis: Die Qualität der Freundschaften, und nicht die Quantität, zählen. Teenager, die mehr soziale Kontakte statt wenigen guten FreundInnen bevorzugten, hatten später mehr soziale Angststörungen. Das heißt konkret: Wenn sich Menschen mehr auf Beliebtheit als auf tiefe Freundschaften fokussieren, vereinsamen sie später eher.  

 

Eine andere Studie aus dem Jahr 2017 fand heraus, dass die Macht einer Freundschaft stärker wird, je älter wird werden - und immer wichtiger, um Einsamkeit und chronische Erkrankungen abzuwehren. Dabei zählt wieder die Qualität: Enge und echte Freundschaften zu haben - statt viele oberflächliche - ist besser, so die Studie. Seine Zeit und Energie sollte man also lieber in Freundschaften investieren, die einen glücklich machen. 

 

Kommentare

Als Gast kommentieren

...oder einloggen um als registrierter Benutzer zu kommentieren (Vorteile dieser Variante)

*... Pflichtfelder

Sicherheitscode
(Was bringt das?)*



Schwer lesbar?
Neuen Code generieren

Verbleibende Zeichen