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Trennungsgründe: Diese Faktoren kündigen laut Wissenschaft (k)eine Scheidung an

von

Welche Dinge eine Scheidung ankündigen, und welche nicht.

BeziehungRed.(Wienerin)

Viel wird darüber geforscht, was denn nun genaue Anzeichen einer Trennung sind - und auch was nicht. Auch wenn das natürlich nicht 1:1 auf das reale Leben ummünzbar ist, so ist es doch spannend, zu wissen, was die Wissenschaft dazu sagt.

Hier sind wissenschaftliche Erkenntnisse zu Scheidungsgründen, die (nicht mehr) stimmen: 

 

1: Vor der Ehe zusammenziehen

ForscherInnen dachten lange, dass das Zusammenleben vor einer Ehe ein Risikofaktor in der Ehe sein würde. In mehreren Studien wurde dieser Effekt untersucht. Doch aktuellere Forschungen zeigen, dass das heutzutage nicht mehr so klar ist: denn das Zusammenleben vor einer Ehe ist zur Normalität geworden, und der Effekt kann daher nicht mehr nachgewiesen werden, wie etwa eine Studie aus dem Journal of Marriage and Family zeigt. Stattdessen wurde das Alter als ausschlaggebend angeführt: wer sehr jung zusammenkommt, hat ein höheres Risiko, sich zu trennen. Und das klingt wesentlich plausibler.

 

2: Fremdgehen

Wenig überraschend ist Fremdgehen ein großer Risikofaktor für eine Scheidung. Und darauf kann man sich wohl (fast) immer verlassen, wie diverse Studien herausgefunden haben. Trotzdem: Manche Beziehungen überleben auch das, und gehen später stärker daraus hervor. In jedem Fall hat Fremdgehen aber Auswirkungen auf die Person: In einer Studie der University of Denver haben WissenschafterInnen untersucht, ob Fremdgehen in einer Beziehung Auswirkungen auf die Treue in darauffolgenden Beziehungen hat. Jene, die in der ersten untersuchten Beziehung untreu waren, betrogen ihre nächsten Partner dreimal häufiger als jene, die zuerst treu waren.

 

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3: Fehlender Einsatz

Eine Studie aus dem Jahr 2013 hat als Nr. 1 Grund einer Scheidung fehlenden Einsatz und Engagement herausgefiltert. 75 Prozent der Untersuchten gaben an, dass das für sie ein Grund zur Scheidung war. Dazu gehört auch, dass man im Laufe der Beziehung kein romantisches Interesse mehr am Partner hat, sondern immer mehr zu reinen MitbewohnerInnen wird. Wenn dann kein Wille da ist, an der Beziehung zu arbeiten, ist das für viele (logischerweise) ein Grund zur Trennung. 

 

4: Zu viel Streit

In der gleichen Studie gaben über die Hälfte der Befragten an, dass zu viel Konflikt und häufiges Streiten ein Grund für die Scheidung war. Wenngleich Streit manchmal gut sein kann, gaben die Geschiedenen aber an, dass der Streit meistens kein konstruktives Ergebnis hatte, und dass die Streitereien mit der Zeit immer heftiger wurden. Die fehlende effektive Kommunikation war schließlich der Scheidungsgrund. 

 

5: Finanzielle Probleme

Auch Geld spielt im Beziehungsglück eine Rolle. Knapp 37 Prozent der Befragten gaben an, dass finanzielle Probleme ein Grund für die Trennung waren. Wenngleich das Geld selbst nicht die größte Rolle gespielt hat, soll es zu Spannungen und Streit geführt haben. 

 

 

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