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Studie: Studie findet (leider) heraus, was Männer wirklich über kluge Frauen denken

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Eine Studie der University of Buffalo deckt auf, dass Männer kluge, starke Frauen mögen - aber nur in der Theorie.

BeziehungRed.(Wienerin)

Wie oft haben wir im Freundinnenkreis schon den Satz gehört: "Der steht halt nicht auf kluge, starke Frauen." Dieser Satz wurde jetzt  wissenschaftlich bestätigt. Denn eine Studie der University of Buffalo hat heterosexuelle Männer dazu befragt, was sie über intelligente Frauen denken. 

Das Ergebnis ist nicht gerade positiv (für die Männerwelt). Die Studie, die im Personality and Social Psychology Bulletin veröffentlicht wurde, fand nämlich heraus, dass "psychologische Distanz" eine intelligente Frau attraktiver macht. Heißt im Klartext: egal wie oft Männer erwähnen, dass sie intelligente Frauen attraktiv finden - in der Realität und wenn es dann wirklich so weit ist, fühlen sie sich zu Frauen, die klüger sind als sie, weniger stark angezogen. Autsch.

 

"Psychologische Distanz" bedeutet hier, dass Individuen sich auf abstrakte Muster verlassen, um Entscheidungen zu treffen - das heißt: etwas muss weit weg sein, zeitlich, räumlich oder hypothetisch.  

Stehen Männer wirklich nur auf Frauen, die sie nicht herausfordern?


650 Teilnehmer wurden von der Psychologie-Professorin Lora Park in sechs verschiedenen Studien zu diesem Thema befragt. Im Forschungspapier steht: 

 

"Wenn Männer erwarteten, mit einer Frau zu interagieren, die räumlich von ihnen getrennt war (...), dann äußerten sie ein größeres Verlangen mit einer klügeren Frau zu interagieren.

Doch wenn sie dann mit realen Frauen interagierten, etwa Face-to-Face, zeigten sie weniger romantisches Interesse und Verlangen mit Frauen zu interagieren, die klüger waren als sie."

 

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Park nimmt an, dass Männer, die mit klügeren Frauen interagieren, einen "kurzzeitigen Wechsel in ihrer Selbsteinschätzung" erleben (zum Beispiel: sich "entmannt" fühlen), und sich in der Folge weniger hingezogen fühlen zu klugen Frauen. Denn, was sie fühlen, wenn diese Person weit entfernt ist und was sie fühlen, wenn sie sich selbst im echten Leben damit vergleichen müssen, macht einen Unterschied. 

 

Park sagte dem Psychologie-Blog "Spring": "Es gibt einen Trennschalter zwischen dem, was Leute abstrakt mögen oder glauben zu mögen, und was Leute beim unmittelbaren sozialen Kontakt denken."

 

Diese Trennung findet aber nur statt, wenn die Männer angeben, dass ihnen Intelligenz bei einer Frau wichtig ist - und wenn sie sich für das Gebiet, in dem die Frauen sie übertreffen, auch wirklich interessieren. Park: "Das Wissensgebiet ist wichtig. Wenn ihnen das unwichtig ist, fühlen sie sich auch nicht bedroht." Kurzum: ein erschreckender Einblick in Denkweisen, die wir schon längst überwunden haben sollten ... 

 

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