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Studie: Es tut mehr weh, wenn du wegen einer Anderen verlassen wirst

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Ja, es tut weh, verlassen zu werden! Besonders, wenn man für eine/n Andere/n eingetauscht wird. Das hat nichts mit Eitelkeit zu tun, sondern ist jetzt sogar wissenschaftlich bewiesen.

Diese Art der Trennung schmerzt am meisten

Beziehungred.(Wienerin)

Trennungen tun weh. Egal, ob danach die Erleichterung einsetzt oder man weiß, dass es eh das Gescheiteste ist: Das Herz leidet zumindest ein bisserl, wenn eine Beziehung zerbricht. Und wie sehr es weh tut, kommt tatsächlich auf die Umstände der Trennung an, wie die Ergebnisse einer neuen Studie nahelegen.

 

WissenschafterInnen der Cornell University haben herausgefunden, dass es am allermeisten wehtut, wenn man für jemand Anderen verlassen wird. Die "Vergleichende Zurückweisung" fühlt sich tatsächlich schrecklicher an, weil man sich durch "solche Zurückweisungen ausgeschlossener und weniger zugehörig fühlt."

 

 

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Die ForscherInnen haben vier Substudien mit etwa 600 Personen durchgeführt. Eine davon war ein Experiment, in dem drei Probanden miteinander interagierten: zwei Frauen und ein Mann. Eine der Frauen bekam ein Puzzle und durfte es entweder alleine lösen oder die Hilfe eines anderen Studienteilnehmers einfordern. Sie entschied sich immer für die alleinige Arbeit oder eine Zusammenarbeit mit der anderen Frau, der Mann war der Zurückgewiesene. Was er nicht wusste: Er war das eigentliche Studienobjekt, die beiden Frauen arbeiteten mit den WissenschafterInnen zusammen.

 

Menschen wollen Gründe für das Ende einer Beziehung 

 

In den anderen, größer angelegten Substudien berichteten Menschen über Situationen in ihrem Leben, in denen sie sich zurückgewiesen fühlten. Alle Ergebnisse deuten darauf hin, dass Menschen eine Zurückweisung viel intensiver empfinden, wenn eine dritte Person ihnen gegenüber bevorzugt wird. Bekommen Menschen außerdem keine Gründe für die Zurückweisung, suchen sie verzweifelt nach einer Antwort und nehmen am Ende einfach an, dass eine dritte Person ihre Finger im Spiel hatte.

 

Die ForscherInnen empfehlen, bei einer Trennung darauf hinzuweisen, wenn es keine andere Person gibt, "weil sich die Zurückgewiesenen dadurch besser fühlen werden." Und selbst wenn es den/die Andere geben sollte - "Hinweise auf andere Parteien, die dem Zurückgewiesenen gegenüber bevorzugt werden, sollten sich auf ein Minimum beschränken."

 

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