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Singles: Liebe Singles, das Alleinsein hat positive Auswirkungen auf euer Leben - sagt die Wissenschaft!

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Verzweifelte Singlefrauen, die Eis essend auf der Couch hocken und Liebesfilme schauen? Blödsinn! Wissenschaftliche Studien belegen, dass das Singlesein positive Auswirkungen auf Körper und Geist haben kann.

So gut wirkt sich das Singledasein auf eure Gesundheit aus!

Beziehungred(Wienerin)

Bella dePaulo ist 63 Jahre alt und war ihr ganzes Leben lang Single. „Ich wollte nie heiraten, das Singleleben war mein 'glücklich bis an ihr Lebensende'", sagt die Psychologin und Professorin der University of California Santa Barbara im Frühling bei einem TEDx Talk.

 

 

 

Seit Jahren erforscht dePaulo das Leben von Alleinstehenden. 2016 hat sie über 800 Studien über die Gewohnheiten von Singles und Verheirateten miteinander verglichen und herausgefunden, dass allein zu sein einige Vorteile mit sich bringen kann. Hier sind fünf handfeste Gründe, warum das Leben als Single eigentlich ganz gut ist:

 

1. Single haben stärkere soziale Netzwerke

 

 

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Verheiratete Paare bleiben lieber unter sich und sind viel geselliger als traurige Singles? Falsch! Die Sozialwissenschafterinnen Natalia Sarkisian und Naomi Gerstel haben 2015 erforscht, wie sich die Beziehungen zu Verwandten, Nachbarn und Freunden von verheirateten und alleinstehenden Amerikanern unterscheiden. Sie haben herausgefunden, dass Singles ihre sozialen Netzwerk öfter in Anspruch nehmen und häufiger Hilfe und Unterstützung anbieten und empfangen. Und das unabhängig von Geschlecht, Ethnie und Einkommensniveau! Wie die Studienautorinnen zusammenfassen: „Single zu sein verbessert die sozialen Beziehungen bei Frauen und Männern.“

 


2. Singles sind fitter

 

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Am "Beziehungsbäuchlein" ist echt was dran. Schon 2005 haben Wissenschafter herausgefunden, dass Singles öfters pro Woche Sport machen als Verheiratete oder Geschiedene. Und in einer 2015 veröffentlichten Studie haben Forscher den Body Mass Index von 4.500 Menschen in neun europäischen Ländern verglichen. Die Singlefrauen und Männer hatten im Schnitt etwas niedrigere Werte. Auf der Waage bedeutet das 2,2 Kilo mehr für die Verheirateten. Die ernähren sich dafür gesünder.

 


3. Singles entwickeln sich eher weiter

 

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Das Leben ist ein kontinuierlicher Prozess des Lernens, der Veränderung und des Wachsens. Ich denke, es ist wichtig, neue Erfahrungen zu machen, die einen fordern, über sich und die Welt nachzudenken.

Stimmst du zu? Wenn ja, bist du wahrscheinlich eher Single. Zumindest, wenn es nach der National Survey of Families and Households in 1998 geht, die Antworten von über 1000 Singles mit denen von etwa 3000 Verheirateten verglich. Die Singles stimmten den obigen Aussagen mit überwältigender Mehrheit zu.


4. Singles können allein sein und profitieren davon

 

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Die Psychotherapeutin Amy Morin meint, dass sich Einsamkeit positiv auf psychische Gesundheit, Produktivität und Kreativität auswirkt. Dem Business Insider erzählte sie 2015: „Zeit alleine muss nicht einsam sein. Es kann einem helfen, sich selbst besser kennenzulernen.“ Und ja, verschiedene Studien belegen Zusammenhänge zwischen Einsamkeit und innerem Frieden, einem erhöhten Freiheitssinn und gesteigerter Kreativität und Intimität.

 

5. Singlemänner sind großzügiger

 

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In einer repräsentativen Studie Ende der 1980er und Anfang der 1990er fand Bella dePaulo heraus, dass Männer nach der Hochzeit im Schnitt 1.875 Euro weniger für ihre Freunde und Verwandte ausgeben als vor der Eheschließung. Nach einer Scheidung steigen die Ausgaben wieder. Auf Frauen trifft das übrigens nicht zu.

 

 

Video: Body-Positivity im Gänsehäufel

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