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Kluge Frauen: Intelligente und gebildete Frauen finden keinen Partner, weil es zu wenig gut ausgebildete Männer gibt

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Liebe Singles, aufgepasst! Ihr seid vielleicht einfach nur zu intelligent, zu gebildet, zu erfolgreich. Eine Studie hat das jetzt wissenschaftlich belegt.

Es gibt ein Überangebot an gebildeten Frauen

Beziehungred(Wienerin)

Wenn du über 30 und Single bist, liegt das vielleicht an deiner Intelligenz. Es gibt nämlich zu wenig ähnlich gut ausgebildete Männer für Frauen mit Universitätsabschluss. Immer mehr Frauen frieren ihre Eizellen ein, weil sie keinen gleichermaßen gebildeten Partner finden können, wie eine neue Studie herausgefunden hat.

 

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Immer mehr Frauen haben eine höhere Bildung

An der Yale Universität haben WissenschafterInnen untersucht, aus welchen Gründen Frauen ihre Eizellen einfrieren lassen. 90% der 150 Versuchspersonen gaben an, nicht verheiratet zu sein. Davon haben 81% einen Universitätsabschluss. Das bedeutet, dass da draußen jede Menge hoch gebildeter Singlefrauen herumlaufen.

 

Die Studienautorin und Anthropologin Marcia Ilhorn spricht in der Studie von einem „großen Ungleichgewicht“. „Sie finden einfach keine Männer. Es gibt nicht genug Universitätsabsolventen für sie. In einfachen Worten: es gibt ein Überangebot an gebildeten Frauen.“

 

Die selbstsüchtige Karrierefrau ist ein Mythos

Außerdem widerlegt Professor Ilhorn das gängige Klischee, erfolgreiche und gebildete Frauen würden sich nicht für Kinder und Familie interessieren. Bei der Präsentation der Ergebnisse sagt sie: „Ich denke, dieser Umstand wurde so oft missinterpretiert – diese Idee der selbstsüchtigen Karrierefrau, die ihre Fruchtbarkeit auf Eis legt. [...] Als Feministin finde ich es großartig, dass Frauen sich so gut schlagen aber ich denke, dass dafür auch ein Preis bezahlt werden muss."

 

Die britische Medizinprofessorin Geeta Nargund spricht mit The Telegraph über ein ähnliches Problem im Vereinigten Königreich: "Man muss wirklich feiern, dass immer mehr Frauen Universitäten besuchen und eine sich höher bilden. Wenn es um die Familienplanung geht, haben wir da anscheinend ein gesellschaftliches Problem. Viele Frauen sagen uns ständig, dass sie ihre Eizellen einfrieren, weil sich die Männer von ihrem Erfolg bedroht fühlen und sich nicht auf die Familienplanung festlegen wollen."

 

 

Auch Professor Inhorn hält in ihrer Studie fest: Frauen finden einfach keine gebildeten Männer, die die Verantwortung einer Familie tragen wollen. Das sind die Auswirkungen eines wenig diskutierten, aber wachsenden Gender-Trends: die Anzahl der Universitätsabsolventinnen übersteigt jene der Absolventen.“

 

 

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