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Hochzeit: 5 Gründe, warum ich eine Hochzeitsplanerin engagiert habe

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Wer sich eine Wedding Plannerin leisten kann ist bestimmt reich oder hat reiche Eltern, die alles finanzieren? Stimmt nicht. Hier sind 5 überzeugende Gründe, warum eine Hochzeitsplanerin der sinnvollste Budgetposten einer Hochzeit ist!

Brautpaar

BeziehungBirgit Brieber(Wienerin)

1. Die Koordination

Die Planung einer Hochzeit stellt man sich leicht vor. Nur mal schnell Location fixieren, Band und DJ engagieren, das Essen auswählen und Ringe kaufen, fertig? Viele denken, eine Hochzeitsplanerin ist ein unnötiger Luxusposten den man zuerst aus der Hochzeitsbudgetliste streichen kann. Wer das bisher so gesehen hat, dem verrate ich jetzt ein Geheimnis: Das stimmt nicht! Eine Hochzeit mit anschließender Feier (und eventuell auch noch einem Brunch am nächsten Tag) zu planen ist ein Knochenjob. Damit vor den Kulissen alles leicht und lustig aussieht, arbeiten (wie bei jedem Event) im Hintergrund viele helfenden Hände, die koordiniert werden müssen. Und nein, daran will man an seinem Hochzeitstag nicht auch noch denken müssen.

 

2. Die Kontakte

Catering, Band, Torte, Fotografin, Brautstyling - das alles gehört zu einer Hochzeit dazu und ist nicht so leicht und unkompliziert zu organisieren, wie man vielleicht denkt. Eine gute Hochzeitsplanerin hat die richtigen Kontakte zur richtigen Zeit, weiß, wie lange im Voraus man Essen auswählen, Band probehören und buchen, die Torte verkosten und das Probe-Hochzeitsstyling erledigen muss, damit sich alles ausgeht. Und spart dabei auch noch bares Geld - siehe Punkt 3.

 

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3. Die Kosten

Ja, eine Wedding Plannerin kostet Geld. Trotzdem investiert man das Geld in eine gute Sache. Hochzeitsplanerinnen kennen ihre Branche in und auswendig und können dem Brautpaar bei Catering etc. viel sparen. Hochzeiten sind längst zum Business geworden und kaum hören viele Anbieter, dass man heiraten möchte, kostet alles auf wundersame Weise doppelt und dreimal so viel. Eine Wedding Plannerin kennt branchenübliche Preise, schützt vor Abzocke (egal ob bei Torte oder Location) und holt ihr Honorar auf diese Weise mehrfach wieder rein.

 

4. Die Location

Das wichtigste und erste ToDo bei der Hochzeitsvorbereitungen ist, eine geeignete Location zu finden. Das ist oft gar nicht so einfach. Bei der Wahl der Location ist vieles zu beachten: Wie viele Leute passen rein, ist Equipment (Sessel, Tische, eine Bar, Dekoration) vorhanden, darf geraucht werden, wie lange darf man laut sein, was passiert bei Regen etc. Was auf den Homepages diverser Anbieter noch wie ein Traumschloss aussieht, ist in Natura vielleicht ein Seminarraum mit Spannteppich. Spätestens nach den ersten unnötig verfahrenen 500km auf Locationsuche, wünscht man sich einen Profi mit passenden Locationvorschlägen. Ist so.

 

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5. Die Überraschungen

Bei jeder Hochzeit gibt es (hoffentlich) liebe Trauzeugen und Freunde, die sich Überraschungen für das Brautpaar überlegen. Aber nicht in jeder Location gibt es Ansprechpartner, die dabei helfen, diese Dinge auch umzusetzen. Also egal ob es eine Mitternachtseinlage mit Musik, ein Theaterstück oder eine Diashow mit Kinderfotos werden soll: Man braucht Equipment und einen verlässlichen Ansprechparter vor Ort, der bei der Organisation hilft. Im Idealfall kommuniziert man allen Gästen den Kontakt der Hochzeitsplanerin, sodass sie sich mit Anfragen (übrigens auch super bei Übernachtungsmöglichkeiten in der Nähe der Hochzeitslocation) wenden können.

 

Die Kosten: Je nach Aufwand und Größe der Hochzeit kann man ab ca. 1.000 Euro eine Wedding Plannerin engagieren. Nach oben hin sind natürlich keine Grenzen gesetzt.

 

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