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Studie: Welche Auswirkungen die Geburtenfolge auf den Erfolg von Beziehungen hat

von

Welchen Partner Erstgeborene auf keinen Fall heiraten sollten.

BeziehungRed.(Wienerin)

 

Den richtigen Partner oder die richtige Partnerin zu finden, kann schwierig sein. Um es ein wenig einfacher zu machen, sind einige PsychologInnen davon überzeugt, dass die Geburtenfolge Auswirkungen auf den Erfolg unserer Beziehungen hat. 

 

Der Psychologe Kevin Leman stellt in seinem Buch "The New Birth Order Book: Why You are the Way you Are" die gewagte These auf, dass die Geburtenfolge eine Beziehung beeinflussen kann. Dabei bezieht sich Leman auf eine Studie aus dem Journal of Marriage and Family, die die Beziehungsqualität von 236 Berufstätigen und deren PartnerInnen basierend auf ihrer Geburtenfolge untersuchte. Die Charakterzüge, die daraufhin anhand der Geburtenfolge aussortiert wurden, können als Maßstab dafür dienen, ob zwei Menschen wirklich zusammenpassen. Grundsätzlich gilt aber natürlich: das ist nicht allgemeingültig - und jede Beziehung ist individuell unterschiedlich.

Wenn du eine Erstgeborene/ein Erstgeborener bist...


Beste Kompatibilität: Letztgeborene 

Schlechte Wahl: andere Erstgeborene 

Geht es nach einer Studie von Walter Toman, einem Psychologie-Professor an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, haben Ehen eine gute Chance, erfolgreich zu sein, wenn einE ErstgeboreneR eineN LetztgeboreneN heiratet. Er begründet das mit dem "Gegensätze ziehen sich an"-Effekt. Die Erstgeborenen sind die organisierten - während Letztgeborene für gute Stimmung und Leichtigkeit sorgen. Geht es nach der Studie ist die beste Kombi eine erstgeborene Frau und ein letztgeborener Mann. Zwei Erstgeborene seien hingegen keine gute Idee, da sie sich in Machtkämpfe verwickeln, weil sie dazu neigen, perfektionistisch und stur zu sein. Doch wenn beide es schaffen, den anderen nicht ständig verändern zu wollen, dann kann auch das funktioniert.

Erstgeborene haben laut Studie auch eine eher komplizierte Beziehung zu mittleren Geschwistern. Diese tendieren nämlich dazu, ihre Gefühle nicht gut kommunizieren zu können. Als Lösungsansatz rät der Psychologe den Erstgeborenen, viele Fragen zu stellen, um hinter die Fassade zu blicken.

 

Wenn du ein mittleres Kind bist...

Beste Kompatibilität: Letztgeborene 

Schlechte Wahl: andere mittlere Geschwister

Mittlere Kinder sind, so Leman, schlechter im Kommunizieren ihrer Gefühle - und das ist doppelt so schlimm in einer Beziehung zwischen zwei mittleren Kindern. Sie tendieren dazu, sich nicht mit Dingen zu konfrontieren, weil sie ihre Gefühle lieber für sich behalten. Dennoch haben mittlere Kinder die besten Voraussetzungen, eine langjährige Beziehung oder Ehe zu führen, weil sie es gewohnt sind, Kompromisse zu schließen. Um jedoch den versteckten Emotionen etwas entgegenzusetzen, schlägt der Psychologe etwa eine Mitteilungsbox vor. Oder einfach simple, schöne Sachen für den anderen zu machen. Außerdem sei es wichtig, sich gegenseitig viel Raum für Freundschaften nach außen zu geben und sich gegenseitig Respekt zu zeigen, indem man anruft, wenn man später kommt.

Mittlere Kinder und Letztgeborene sind eine gute Kombination, weil letztere sehr kommunikativ sind und sich mittlere Kinder von ihnen nicht bedroht fühlen. Weil mittlere Kinder dazu neigen, herablassend zu sein, rät Leman, immer darauf zu achten, sich respektvoll zu behandeln

 

Wenn du ein Letztgeborener/eine Letztgeborene bist...

Beste Kompatibilität: Erstgeborene

Schlechte Wahl: andere Letztgeborene

Zwei Letztgeborene in einer Beziehung bedeuten oft: Chaos. Denn sie neigen dazu, sich in finanzielle Schwierigkeiten zu manövrieren und es braucht viel Extra-Mühe, um diese Art von Beziehung im Alltag zu meistern. Wenn keine klaren Entscheidungen getroffen werden, können diese Paare sich viele Schwierigkeiten aufhalsen. Sie sind es nämlich gewohnt, Verantwortung abzugeben. Wenn sich also beide gegenseitig die Schuld geben, kann das nicht gut enden. Damit das nicht passiert, sollte man vorsichtig sein beim selektiven Zuhören, so Leman, und den anderen nicht manipulieren. Außerdem muss man sich gegenseitig zur Verantwortung ziehen und versuchen, sich nicht ständig rechtzufertigen. Sinn für Humor und Leichtigkeit können dabei helfen.

 

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