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Beziehungskiller Beruf: Deshalb sind viele beruflich erfolgreiche Frauen Single

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eDarling hat eine Umfrage unter 1000 Singles über Ansprüche, Einkommen und beruflichen Erfolg gemacht.

BeziehungRed.(Wienerin)

Jung, erfolgreich und Single: Beruflich erfolgreiche Frauen haben häufig Schwierigkeiten bei der Partnersuche. Schnell wird das männliche Ego als Grund herangezogen – aber jagen Karrierefrauen Männern tatsächlich Angst ein? Dass die Vermutung ein Trugschluss ist, zeigt eine aktuelle Umfrage der Partnervermittlung eDarling unter rund 1.000 Singles aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die Ergebnisse offenbaren, dass insbesondere Frauen noch in klassischen Rollenbildern gefangen sind und arbeitslose Männer deutlich mehr Schwierigkeiten haben eine Partnerin zu finden.

Karrierefrauen: 77 Prozent klagen über erfolglose Partnersuche

77 Prozent der sich selbst als beruflich erfolgreich bezeichnenden Frauen geben an, als Karrierefrauen generell mehr Schwierigkeiten bei der Partnersuche zu haben. Das größte Problem sieht die Mehrheit von ihnen (40 Prozent) darin, dass viele Männer von ihrem beruflichen Erfolg eingeschüchtert seien. Die männlichen Befragten sehen die Schwierigkeiten weniger in der einschüchternden Wirkung der Besserverdienerinnen (27 Prozent) als in den zu hohen Ansprüchen der beruflich erfolgreichen Frauen.

Erfolgreiche Frauen haben doppelt so häufig Beziehungsprobleme

Erfolgreiche Frauen haben nicht nur Schwierigkeiten einen Partner zu finden, sondern auch ihn zu halten. So haben 39 Prozent der befragten Single-Frauen, die sich als beruflich erfolgreich bezeichnen, bereits Beziehungsprobleme wegen ihres Einkommens gehabt. Bei den Frauen, die angeben eher beruflich erfolglos zu sein, sind es nur 21 Prozent.

Klischee widerlegt: Nur 5 Prozent der Männer stört beruflicher Erfolg der Frau

Mit 58 Prozent ist sich die Mehrheit der Männer einig: Gehalt, Position oder Bildungsgrad der Partnerin sind ihnen nicht wichtig. Entgegen des Klischees stört es so auch nur 5 Prozent von ihnen, wenn ihre Partnerin besser verdient. Sind die Schwierigkeiten der Karrierefrauen also hausgemacht? Tatsächlich sind die befragten Frauen deutlich intoleranter: Für 82 Prozent von ihnen spielt Gehalt, Job oder Bildungsgrad des Mannes eine entscheidende Rolle bei der Partnersuche.

Abtörner erfolgloser Mann: Sind Karrierefrauen zu anspruchsvoll für die Liebe?

Mit 75 Prozent würde es die Mehrheit der weiblichen Singles stören, wenn ihr zukünftiger Partner arbeitslos wäre. Den befragten Männern hingegen ist das weniger wichtig. Mit 38 Prozent ist Arbeitslosigkeit für deutlich weniger männliche als weibliche Singles ein No-Go. Verharren also gerade erfolgreiche Frauen noch in den veralteten Rollenmustern und suchen unterbewusst nach einem Mann, der beruflich noch erfolgreicher ist, als sie selbst? Die Ergebnisse sprechen für sich: Ganze 10 Prozent der Single-Frauen akzeptieren keinen schlechter verdienenden Partner an ihrer Seite.

Psychologin Salama Marine erklärt, welche Aspekte außerdem zu den Schwierigkeiten von erfolgreichen Frauen bei der Partnersuche beitragen: „Zunächst sind Karrierefrauen oft intensiver damit beschäftigt ihren Platz als Frau in der Gesellschaft zu finden, als einen Partner. Des Weiteren ist eine Partnerschaft heutzutage nicht mehr allein verantwortlich für unser Glück – die Selbstverwirklichung im Job trägt auch einen großen Teil dazu bei. So sind die Erwartungen an den zukünftigen Partner meist noch höher, weil er für erfolgreiche Frauen nur einer von vielen Wegen zu ihrem persönlichen Glück ist.“

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