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Bewundernswert: Glückliche Paare – und was sie richtig machen

von

Jetzt mal ganz ehrlich: Wollen wir am liebsten nicht einfach nur zu zweit glücklich sein? Ohne Spielchen, ohne Ärger und ohne Kummer? Hier 99 Tipps, wie Sie mit Ihrem Liebsten alt werden. Und glücklich bleiben.

BeziehungPetra Hauk, Marion Genetti, Johanna Hötzmanseder, Daniela Schuster, Tanja Amann, Marie-Therese Thill(TypischIch)

Liebe

1–30 Glückliche Paare haben sich wirklich total gern. Das Rezept für eine glückliche Beziehung klingt so easy, dass es von Jamie Oliver sein könnte. Denn zu einem guten Drittel besteht es aus: den anderen einfach gern haben, ihn richtig sympathisch finden. Tadaa - ein paar Pinienkerne drüber und auf zur goldenen Hochzeit, oder wie? Ob mit oder ohne, gegenseitige Sympathie und tiefer Respekt sind tatsächlich die Säulen, die ein Paar felsenfest tragen. Gernhaben heißt: nicht feindselig reagieren, wenn Sie sein ewiges Grunzen beim Lachen hört; wichtig ist, dass er lacht. Nicht wütend werden, wenn er nach dem dritten Rempler weiterschnarcht.

Gernhaben nennt man auch: Liebe. Eine richtig runde Sache ist Ihre Beziehung dann, wenn Sie zu Ihrem Liebsten sagen können: Du bist mein Mann, mein Geliebter und mein bester Freund.

 

Kommunikation

31 Glückliche Paare reden miteinander. Egal, ob verbale Niagarafälle oder kleine Sprechbächlein fließen - es geht ums Feeling. Dass man gut zuhört, aussprechen lässt und eine Antwort erst überlegt, wenn der andere Luft holt.
32 ... vereinbaren nette Dates. Für ein Treffen mit Freundinnen in der City machen Sie sich hübsch? Zu einem Geschäftstermin gehen Sie gut vorbereitet, was Ihre Anliegen betrifft? All das dürfen Sie auch mit Ihrem Partner genießen.
33 ... wissen, dass nichts absolut ist. "Du kommst immer zu spät!" "Nie hörst du mir zu!" "Alles muss ich allein machen!" Wirklich immer? Wirklich nie? Wirklich alles? - Nur wer bei den Fakten bleibt, bleibt auch zusammen.
34 ... streiten auch mal ein wenig. Dauerharmonie ist wie fades Essen. Aber so wie Vanilleeis und Kürbiskernöl in einen kulinarischen Dialog treten können, verhält es sich auch mit gegensätzlichen Standpunkten: Sie sorgen für Würze.
35 ... loben einander öfter. Kostet nix, tut nicht weh und vermittelt dem Partner ein wohliges Gefühl: loben und Danke schön sagen. Gelegenheiten dazu finden sich den ganzen Tag über - wenn man aufmerksam ist.
36 ... lassen böse Worte weg. Erniedrigende Schimpfworte wie "blöde Sau" und ähnlich Charmantes sind zwar schnell ausgesprochen - aber sie tun ewig lang im Herzen weh. Und deshalb sind sie auch tabu.
37 ... sind aufeinander neugierig. Gähnen, wenn der andere seine Lieblingsthemen anschneidet? Machen nur Paare, bei denen es für alles zu spät ist.
38 ... sagen, "es tut mir leid." Shit happens. Kommt in den besten Familien vor - die entschuldigen sich nachher aber! Und zwar ganz, ganz ehrlich.
39 ... fragen nach dem Fahrplan. Nichts sorgt für mehr Ärger als unausgesprochene Pläne. Fragen hilft: "Wie stellst du dir das nächste Wochenende vor?" "Wer kocht, wer kauft ein?"
40 ... reden in der Ich-Form. Einfach weil "ich wünsche mir" besser ankommt als "du musst endlich".

Haushalt

41 Glückliche Paare richten sich gemeinsam ein. Sie stirbt für Laura Ashley-Stoffe und er steht auf cleanen Bauhaus-Chic? Kein Problem! Wo Respekt und Liebe sind, schafft man den Deko-Spagat in den eigenen vier Wänden.
42 ... tolerieren Spleens. Warum er Matchbox-Autos aus den 70er-Jahren sammelt, wird sie nie kapieren. Aber jeder hat seinen Spinner - und zu Hause eine Ecke dafür.
43 ... empfinden die Arbeitsteilung als gerecht. Nägel einschlagen war noch nie sein Ding, dafür bügelt er wie eine Direktrice bei Chanel? Super! Jeder tut im Haushalt, was er am besten kann, und weiß: Der andere macht auch genug.
44 ... können delegieren. Er hat die Wäsche vielleicht nicht so perfekt sortiert wie Sie, aber man sollte sich freuen, wenn der andere mit anpackt - auch wenn es nicht state-of-the-art ist.
45 ... haben eine Drecktoleranz. Eine Bree van de Kamp und ein Messie haben wenig Aussicht auf die goldene Hochzeit. Die erlebt man nur, wenn der eine die schmutzige Jogginghose in die Wäsche schmeißt und der andere sich freut, dass sie nur einen Tag herumgekugelt ist.
46 ... finden Oasen im Alltag. Ohne Anlass ein aufwändiges Abendessen auf den Tisch zu stellen macht Mühe. Aber der Alltag ist nun mal grau und Highlights zwischendurch sagen dem anderen: Weil du es mir wert bist.

Verwirrt im Baumarkt nach dem Schleifpapier suchen macht im Doppelpack viel mehr Spaß …

47 ... malen zu zweit aus. Verwirrt im Baumarkt nach dem Schleifpapier suchen macht im Doppelpack viel mehr Spaß. Und wenn beide ihre Lieblingswandfarbe entdecken, sind sie noch mal so gern zu Hause.
48 ... wollen beide einen Hund. Mein Hund, deine Katze, und fürs Meerschweinchen fühlt sich keiner zuständig - das macht auf lange Sicht gesehen Ärger. Ein Irischer Wolfshund muss her? Dann schleppen beide abwechselnd die Fleischration.
49 ... pfeifen mal auf Hausarbeit. Perfektion im Haushalt überlassen sie den Desperate Housewives. Weil sie wissen, dass Zeit zu zweit nicht zufällig kommt - und die dreckigen Teller auch morgen noch da sind.
50... leisten sich eine Putzfrau. Wenn das Chaos im Abstellraum einen Designpreis bei der Art Basel verdient, dann hilft einfach nichts mehr, jetzt muss ein Experte ran: Genau, eine Putzfrau. Sie bringt Ordnung - und Ihnen mehr Zeit zu zweit.

Geld & Job

51 Glückliche Paare schauen sich ins Börserl. "Rate mal, wie viel ich verdiene ..." Die Robert-Lembke-Show haben glückliche Paare nicht notwendig, denn so lange nicht einer von Ihnen Bill Gates heißt, ist Geld wohl kein Tabuthema.
52 ... notieren, wo das Geld bleibt. Dass man tatsächlich einen Haufen Geld für Lipgloss und Computerzeitschriften ausgeben kann, weiß man nur, wenn man hin und wieder ein Haushaltsbuch führt. So vermeidet man haltlose Vorwürfe.
53 ... gönnen sich ihre Hobbys. Auch wenn gespart werden muss: Ihre wöchentliche Maniküre und seine Fußball-Tickets sind trotzdem drin. So kommen Sinnkrisen erst gar nicht auf.
54 ... vermeiden Halbe-Halbe. Jedes Butterpackerl und jede Monte werden durch zwei geteilt? Strenge Rechnung ist nur bei Freunden gut. Wo es ein "unser" gibt, ist auch Platz für "mein" und "dein".
55 ... kennen sich selbst. Buddha werden sie in diesem Leben wohl nicht, aber sie versuchen es. Jede Anstrengung, seine eigenen Bedürfnisse zu erkennen, schafft Raum für die Liebe zum Partner.
56 ... schätzen den Job des Partners. Manchmal geht's im Job einfach rund. Gut, wenn der andere bei Überstunden nicht schmollt. Mit schlechtem Gewissen arbeitet man nämlich viel langsamer.
57 ... leben nicht nur für den Job. Über Workaholics liest man nur gerne, zusammen sein will man mit einem Menschen, der weiß, dass die Firma auch morgen noch steht. Denn die Tankstelle für Erfolg im Job heißt: Privatleben.
58 ... lassen den anderen raunzen. Der Chef ist ein Leuteschinder und dem Lieferanten wünscht man die Beulenpest! Schön, wenn man seinem Jobärger beim anderen Luft machen kann. Schließlich weiß man: Morgen ist es umgekehrt.
59 ... gönnen einander Erfolge. Der Liebste ist für den Nobelpreis nominiert? Toll, wenn sich der andere von Herzen freuen kann. Schließlich weiß er, dass Spitzenleistungen im Job nur mit privatem Back-up möglich sind.
60 ... schätzen auch Alltäglichkeiten. Sie hat die erste Sachertorte ihres Lebens gebacken und er das Kind wie die Supernanny gewickelt. Das verdient Anerkennung! Wer "den Gott der kleinen Dinge" achtet, muss nicht in den Job flüchten.

Family & Friends

61 Glückliche Paare stellen einander auf ein Podest. Von der Gehaltserhöhung erfahren zuerst die Freundinnen, die Verkäuferin beim Ströck und dann Ihr Liebster? Schade, die Ansichten des Partners sollten Ihnen am wichtigsten sein. Weil es Family & Friends egal ist, ob sie Neuigkeiten fünf Minuten früher oder später hören. Und sie sich so oder so mit Ihnen freuen.
62 ... haben Distanz zu ihren Eltern. Denken Sie an Norman Bates aus Psycho, wenn Sie Ihren Liebsten mit seiner Mutter sehen? Nicht gut, denn dann haben Sie ein Problem. Denn eine wirkliche Bindung ist nur dann möglich, wenn die alte gelöst ist. Die Herkunftsfamilie bleibt immer Teil Ihres Lebens, aber Ihre Loyalität gehört jetzt dem Partner. Das ist normal - und vor allem gesund.
63 ... lästern nicht über die Familie des anderen. Dass der Schwiegervater beim Smalltalk einem Nebelhorn Konkurrenz macht - darüber darf der eigene Sohn spitze Bemerkungen machen. Und braucht zur Bestätigung auch kein "pfau, echt wahr!" von Ihnen. Weil die eigene Familie immer ein bisschen im Leo steht. Und wenn Sie ihn wollen, kommen Sie mit dem Rest auch irgendwie klar.
64 ... grenzen sich ab, ohne sich abzukapseln. Ein Event jagt das nächste - keine Frage, das macht Lilalaune. Aber was der Beliebtheitsskala bei den Freunden nützt, schadet der Paarbeziehung. Wann erfährt der andere, dass man ihn liebt, wenn man nie mit ihm alleine ist? Eine gute Balance zwischen "wir zwei" und der Welt macht die Beziehung rund.

Sein bester Freund ist so charmant wie ein Hydrant? Na und? Wenn Ihre beste Freundin zu gackern beginnt, rollt es ihm auch die Fußnägel auf.

65 ... akzeptieren die Freunde. Sein bester Freund ist so charmant wie ein Hydrant? Na und? Wenn Ihre beste Freundin zu gackern beginnt, rollt es ihm auch die Fußnägel auf. Aber jeder sieht bei seinen Freunden vor allem die Highlights - und weil das so bleiben soll, vergrault man die Kumpels des Partners auch nicht.
66 ... plaudern keine Intimitäten aus. Die beste Freundin weiß, dass Ihr Liebster bei der Intim-Epilation in Ohnmacht gefallen ist? Solche Beziehungs-Details mögen komisch sein, fair sind sie nicht. Oder würde es Ihnen gefallen, wenn seine Kollegen über Ihre Lieblingsstellung Bescheid wüssten? Sagen Sie anderen nur, was Sie auch in seiner Anwesenheit erzählen würden.
67 ... stellen den Partner den Freunden vor. Er gehört zu Ihrer Welt, Ihre Freunde auch - beide zu verlinken verankert Ihre Beziehung in der Wirklichkeit. Denn beide Seiten haben einander viel zu geben.
68 ... tragen ihre Konflikte nicht vor Dritten aus
Wer zum Streiten ein Publikum braucht, sucht sich besser schnell einen professionellen Schiedsrichter. Ein Beziehungsexperte hilft zu erkennen, warum man bei Paarkonflikten keine Verbündeten braucht.
69 ... sagen Bescheid. "Darling, ich bin im Kino!" Diese Information verdient der Partner, wenn Sie für die nächsten drei Stunden das Handy abschalten. Wer will schon einen Rundruf in allen Notfallambulanzen starten?
70 ... flirten nicht mit Freunden. Sein Freund sieht aus wie Steve McQueen? Kaufen Sie sich einen Bildband. Er ist wie alle anderen Männer TABU!

Sex

71 Glückliche Paare wollen gleich viel Sex. Ob viermal pro Tag, dreimal im Monat oder einmal im Jahr, alles ist okay, solange es beide so wollen. Dann können sie sich ohne Grant auf das konzentrieren, was zählt: den Spaß im Bett.
72 ... inszenieren ihre Sexualität. In langjährigen Partnerschaften sind kreative Ideen gefragt: Ein scharfes Kurzvideo von Ihnen per MMS bringt ihm sicher den Höhepunkt des Tages. Und Ihnen ein intensives Dankeschön.
73 ... berühren sich gerne. Im Vorbeigehen über die Schulter streicheln oder ein Kuss zwischendurch - diese kleinen Gesten tragen eine Beziehung, auch wenn die Sexualität im Lauf der Jahre an Intensität verliert.
74 ... arbeiten nicht mit Sexentzug. "Heute läuft nichts, Schatz!" - Wer dem anderen körperliche Nähe bewusst vorenthält, fühlt sich offenbar ziemlich ohnmächtig. Und sägt mit diesem unfairen "Spiel" an der Beziehung. Wenn Verletzungen passiert sind, hilft nur eines: darüber sprechen.
75 ... stylen sich für den anderen. Kaum sind die ersten Schmetterlinge verflogen, wirft man sich nur noch bei Terminen mit anderen in Schale - schade eigentlich. Wer den Everyday-Look bewusst hin und wieder durchbricht, schafft dem Begehren neuen Raum.
76 ... erinnern sich gern an früher. "Weißt du noch, als beim Fotokopieren der Blitz bei uns eingeschlagen hat?" Die Erinnerung, wie es ganz am Anfang war, bringt das Prickeln von damals wieder - und hilft Durststrecken zu überstehen.
77 ... halten sexlose Zeiten aus. Warum es schlecht sein soll, wenn mal ein bisschen Ruhe im Bett einkehrt, hat noch keiner hinreichend erklärt. Kuscheln hat auch seinen Reiz. Und nach jedem Fasten greift man wieder richtig gern zu.
78 ... sind sich über die Verhütung einig. Entspannt ist Sex nur dann, wenn man sich über mögliche Folgen keine Sorgen machen muss. Und wenn beide sich damit wohlfühlen, was sie dafür tun (oder lassen) müssen.
79 ... entscheiden sich, treu zu sein. Den anderen kann man nur wirklich kennenlernen, wenn man sich auf ihn konzentriert. Klar gibt es auch in Nachbars Garten tolle Kirschen. Aber wo Verbundenheit und gleichzeitig Autonomie da sind, ist das gar nicht so spannend.
80 ... scheren sich nicht um Sex-Statistiken. Umfragen zum Thema Sex sind zwar interessant, aber Maßstab sollten sie keiner sein. Denn wie oft man es tut, richtet sich nur nach einem Prinzip: dem Lustprinzip.

Kinder

81 Glückliche Paare ziehen am gleichen Strang. Papa sagt A, Mama sagt B - auch glückliche Paare sind nicht immer einer Meinung. Aber sie schaffen es, verschiedene Ansichten unter einen Hut zu bringen. Weil sie sich in der grundsätzlichen Richtung einig sind.
82 ... haben kein Lieblingskind. Lisa ist das Papa-Kind, Fabian das Mama-Kind? In guten Beziehungen gibt's das nicht. Wo kein Krieg geführt wird, braucht man keine Verbündeten.
83... brauchen keinen Bad Cop. "Wart nur, bis der Papa nach Hause kommt!" - Das tun Kinder gern, wenn der Papa mit ihnen Wii-Tennis spielt. Und nicht, wenn er für das Verteilen von Strafen zuständig ist.
84 ... streiten selten vor den Kids. Nie vor den Kindern streiten ist utopisch, schließlich ist auch die Welt rundherum nicht konfliktlos. Aber glückliche Paare wissen, welche Themen hinter verschlossene Türen gehören und wann der Nachwuchs etwas über faires Argumentieren lernen kann.
85 ... lästern nicht über den anderen. "Und wer kommt wieder mal zu spät - euer Vater!" Solche Sätze sägen an der Autorität. Hin und wieder ärgert man sich über den Partner. Aber der erfährt es direkt und hat die Möglichkeit für eine Erklärung.

Und wenn's nur einmal in der Woche ist: Tischgespräche rund um eine Family-Pizza machen nun mal einfach gute Vibes.

86 ... teilen sich Termine. Kieferorthopäde, Augenarzt, Sprechstunden in der Schule - lästig, aber muss sein. So verstehen beide, dass Warten eine Leistung sein kann.
87 ... essen mit der Familie. Und wenn's nur einmal in der Woche ist: Tischgespräche rund um eine Family-Pizza machen nun mal einfach gute Vibes. Vom eigenen Alltag erzählen (und darüber lachen) verbindet.
88 ... bekommen mal kinderfrei. Mama und Papa sind nun mal keine Duracell-Hoppel-Häschen, auch wenn sie das gerne wären. Zum Batterien-Aufladen schickt der eine den anderen daher ab und zu weg: zum Beispiel auf ein Wellness-Wochenende mit der besten Freundin oder eine Mountainbike-Tour mit den Kollegen aus dem Büro. Den Gong für die nächste Runde mit den Kids hören Sie dann viel entspannter.
89 ... vergessen ihren Eltern-Job. Wer "ich komme gleich!" immer nur in Richtung Kinder ruft, hat für intime Lebenslagen, in denen dieser Satz auch passt, keinen Nerv. Eltern sind dann spitz(e), wenn sie regelmäßig allein zu zweit sind.

Werte & Ziele

90 … finden sich im anderen wieder. Wenn zwei die gleiche Schwingung haben, kann die Frequenz ruhig manchmal unterschiedlich sein. Gleiche Meinung über Politik, Religion oder Familie? Muss nicht sein. Die gleichen Ansichten sehr wohl. Sie stabilisieren eine Beziehung.
91 … akzeptieren den anderen so, wie er ist. Er liebt Marilyn Manson, sie die Wildecker Herzbuben. Unterschiedliche Interessen und Geschmäcker lassen sich vereinen. Wenn man Respekt für die Ansichten des anderen hat. Wozu gibt's schließlich Ohrstöpsel und Kopfhörer? Eben!
92 … finden einen Nenner. Will der eine A und der andere B, sollten Sie nach einem gemeinsamen C suchen. Wenn das gelingt, haben Sie den Beziehungs-Dreh raus.
93 ... bauen gemeinsam an einem Luftschloss. Auch wenn die Finca in Spanien nie Realität wird - davon träumen bringt vielleicht zumindest ein Haus am Land.
94 ... entwickeln sich mit- und nicht auseinander. Eine Partnerschaft ist keine Tandemfahrt, bei der beide im gleichen Takt dahinstrampeln. Ein Paar ist ein Team mit einem gemeinsamen Ziel: dem anderen die Welt aus einem anderen Blickwinkel liebenswert zu machen.
95 … gehen in die Welt des anderen. Wahre Liebe ist ... wenn er mit ihr bei Bridget Jones im Kino betet, dass das Moppelchen den Großkotz endlich vor die Tür setzt - und sie im Fußballstadion beim Elferschießen ihr Schimpfwort-Repertoire auspackt.
96 ... fühlen sich von den Eigenheiten nicht bedroht. Er lässt seine schmutzigen Socken herumliegen, weil er nicht darüber nachdenkt. Und nicht, weil er Sie ärgern will.
97 ... akzeptieren, dass der andere nicht perfekt ist. Wenn das Fundament der Beziehung keine Sprünge hat, dann dürfen am Dach ruhig ein paar Schindeln locker sein. Wer akzeptieren kann, dass der Partner kein Kandidat für die Heiligsprechung ist, kann auch beruhigt seine eigenen Macken pflegen.
98 ... stellen das WIR nicht über das ICH. Whitney Houston als Beziehungsfachfrau? Zumindest mit ihrem Song The Greatest Love Of All: Die wichtigste Liebe ist nämlich zuerst die Eigenliebe. Dann ist auch genug für den Partner da.
99 ... haben ihre kleinen Geheimnisse. Die Entdeckung, dass der neue Kollege einen sexy Hintern hat, müssen Sie nicht mit Ihrem Partner teilen. Sie hat nämlich keine Auswirkungen auf die Innigkeit Ihrer Beziehung.

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