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Wohnen: 7 wichtige Fragen, bevor man mit einem Partner zusammenzieht

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"Lass uns zusammenziehen!" Super Idee, aber da wäre noch was: Damit das mit dem Teilen von Tisch und Bett so romantisch wird, wie es klingt, empfiehlt sich vorab das Klären folgender Punkte.

7 wichtige Fragen, bevor man mit einem Partner zusammenzieht

Liebenred(Wienerin)

Manche Leute meinen ja, mit einem Partner oder einer Partnerin in eine gemeinsame Wohnung zu ziehen sei die härtestes Beziehungsprobe (erster gemeinsamer Urlaub nix dagegen). Andere mögen das entspannter sehen, Fakt ist: Es kann keinesfalls schaden, vor diesem nächsten großen Schritt sich selbst und dem geliebten Menschen, mit dem man zukünftig nicht nur Bett, sondern auch Geschirrspüler und Klo teilen möchte, ein paar ernsthafte Fragen zu stellen. Damit aus dem Umzugsstress nicht auch noch Beziehungsstress wird.


7 Fragen, die ihr euch stellen solltet, bevor ihr zusammenzieht


1. Gibt es etwas, das ich nicht weiß - aber wissen sollte?

Wir sprechen hier nicht davon, dass jeder seine Strafregisterbescheinigung auf den Tisch legen muss, sondern eher von, nun ja, nennen wir es "Guilty Pleasures". Denn mal ehrlich: Wenn der Freund zu Besuch kommt, wird vorher schnell das Gröbste zusammengeräumt (normalerweise sieht man den Schlafzimmerboden vor lauter Gewand nicht). Vielleicht weiß der Liebste noch nicht, dass man morgens am liebsten nackig zu Britney Spears sein Müsli zurbereitet, um ein Beispiel zu nennen. Was auch immer es ist, sorgsames Vorbereiten kann nicht schaden.

 

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2. Wie hast du dir unsere gemeinsamen Finanzen vorgestellt?

Über Geld spricht man nicht? Blödsinn! Unbedingt sollte man vor gemeinsamen Anschaffungen über die Finanzen sprechen. Wer kann und möchte was beisteuern, wie teilt man sich die laufenden Kosten? Die ganz Pragmatischen sprechen vielleicht sogar darüber, was mit gemeinsam gekauften Möbeln passiert, wenn man sich doch jemals wieder trennen sollte. Wir Romantikerinnen halten schon ein Gespräch über "Gemeinsames Konto - ja oder nein?" für eine reife - und sehr erwachsene - Leistung.

 

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3. Wie teilen wir uns den Platz auf?

Wer gewohnt war, ein eigenes Zimmer zu haben, war es wohl auch gewohnt, seine Sachen einfach dorthin zu stellen, wo's einem gerade gepasst hat. Tja, die Zeiten sind wahrscheinlich vorbei. Wenn der eine mehr Kleidung besitzt als der andere, bekommt er dann automatisch auch mehr Platz im Schrank und damit im Schlafzimmer?
Vielleicht ist einer von beiden bei diesem Thema auch recht entspannt - herrlich. In jedem Fall ist es gut, vorher darüber zu sprechen, damit man sich nicht nachher monatelang über heimatlose Kisten ärgert, die in der Wohnung herumstehen.

 

4. Wie gehen wir damit um, wenn einer von uns Zeit für sich möchte?

Jede von uns braucht auch mal Zeit alleine, aber trotzdem kann es sich komisch anfühlen, das dem Partner oder der Partnerin gegenüber anzusprechen - man möchte den anderen natürlich nicht vor den Kopf stoßen. Dabei ist es laut Paartherapeuten wichtig, in einer Beziehung und vor allem, wenn man seinen Alltag miteinander verbringt, eigene Hobbys und Interessen zu verfolgen - für sich selbst, für den Reiz in der Beziehung.
Wer das Thema grundsätzlich mal anspricht und vor allem die Wege, wie man es einander kommuniziert, sieht sich später, wenn's auf den Tisch kommt, nicht in einer komischen Situation stecken.

 

5. Wie verhindern wir, dass das Zusammenwohnen unser Sexleben killt?

Zusammenzuziehen muss nicht zwingend das Sexleben durcheinanderbringen, es könnte aber passieren, dass ein wenig mehr Aufwand und vielleicht sogar Organisation nötig wird. Wenn das Thema wichtig für die Beziehung ist, hilft's, vorab darüber zu sprechen, wie das Leben sexy bleibt, wenn man zukünftig nicht nur mit der anderen Person, sondern auch dessen dreckiger Unterwäsche zusammenlebt.

 

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6. Wie teilen wir die Hausarbeit und andere Pflichten auf?

Da gibt's eigentlich nichts zu diskutieren: Hausarbeit sollte aufgeteilt werden, da sind sich wohl die meisten von uns einig. Abzuklären, was sich der andere erwartet, schadet auch hier nicht.


7. Hast du irgenwelche Bedenken?

Man kann die beste Beziehung haben und trotzdem grübeln - umso wichtiger ist es, offen und ehrlich darüber zu sprechen. Eine gleichberechtige Basis und Vertrauen in die gemeinsame Entscheidung machen das zukünftige regelmäßige gemeinsame Aufwachen noch schöner. Und vielleicht tanzt man danach gemeinsam nackig zu Britney Spears.

 

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