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An meine Frau...: "Ich weiß, mein Kind wird ohne Hirn geboren. Wir bekommen es trotzdem"

von

Ein Vater schreibt einen herzzerreißenden Brief an seine schwangere Frau. Dass ihr gemeinsames Kind die Geburt nicht überleben wird, wissen beide.

LiebenRed.(Wienerin)

Royce Young und seine Frau Keri erwarten ein Kind. Doch seit einigen Wochen wissen sie, dass dieses Kind nicht überleben wird. Bei der gemeinsamen Tochter wurde bei einer Ultraschalluntersuchung eine Entwicklungsstörung festgestellt - das Mädchen wird ohne Gehirn zur Welt kommen.

Das Kind, es soll Eva heißen, bekommen Keri und Royce trotzdem - auch, wenn es selbst nicht überleben kann, soll es andere Kinder retten können, erzählt Royce in einem bewegenden Brief an seine Frau, den er auf Facebook veröffentlichte:

 

The other night, before I left for New Orleans, I was watching my beautiful wife sleep peacefully on the couch. I...

Posted by Royce Young on Friday, February 17, 2017

 

"Kürzlich habe ich meiner wunderschönen Frau beim Schlafen zugesehen. Ich sah sie an mit ihrem großem Bauch, in dem unsere Tochter liegt und von der wir wissen, dass sie nicht mehr als ein paar Tage leben wird und ich war einfach überwältigt davon, wie unglaublich diese Frau ist", schreibt Royce.

Der Vater erzählt von dem Moment, als die werdenden Eltern von der Diagnose erfuhren und wie seine Frau reagierte.

"Nur 30 Sekunden nachdem uns der Arzt sagte, dass unser Kind kein Gehirn haben würde, fragte Keri 'Wenn ich das Kind trotzdem austrage, kann es dann Organe spenden?' (...) Da stand ich nun, gebrochen und niedergeschlagen und im selben Moment erfüllte mich eine unglaubliche Ehrfurcht ihr gegenüber. Ich war Betrachter meines eigenen Lebens und beobachtete eine Superheldin, die gerade ihre Superkräfte entdeckte".

Ehrfürchtig und voller Bewunderung für die Entscheidung seiner Frau schreibt er weiter über die Situation beim Arzt:

"Im schlimmsten Moment ihres Lebens (...) hat es weniger als eine Minute gedauert, um an jemanden anderen zu denken und selbstlos zu sein. Es ist eine der stärksten Momente, die ich in meinem Leben erleben durfte", gesteht Royce.

Die Entscheidung haben die beiden seitdem nicht bereut. Royce schreibt, er wäre glücklich darüber, wenn es jemanden gäbe, der ihrem ersten Sohn, dem zweijährigen Harrison, ein Organ spenden würde, wenn es dazu käme.

"Meine Tochter Eva kann das Wunder sein, auf das andere hoffen".

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Kommentare

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1 Kommentare
atinanomolas
05.04.2017 19:30

respekt

meinen allergrössten respekt für diese frau !!!!!