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Constance Hall: "Elternsein war früher einfacher!" - Blogpost von Mutter geht viral

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Die australische Bloggerin macht gegen den Druck, "Supermutti" sein zu müssen, mobil.

Facebook.com/Constance Hall

LiebenRed. (Wienerin)

Constance Hall ist Mama-Bloggerin und für ihre ehrlichen und wahren Beiträge bekannt. Sie hat schon breitere Bekanntheit erlangt, da viele ihrer Postings viral gingen: So zum Beispiel als sie über die Doppelmoral, mit der über Väter und Mütter gesprochen wird, geschrieben hat, oder als sie sich dafür ausgesprochen hat, sich nackt vor seinen Kindern zu zeigen, um ihnen einen natürlichen Körperumgang zu vermitteln.

 

Diesmal hat sie darüber geschrieben, wie viel Druck man heute als Elternteil ausgesetzt ist und warum es früher einfacher war.

What happens when we put too much pressure on mothers? Once after having 1 child I asked my dad how on earth my nanna...

Posted by Constance Hall on Wednesday, February 22, 2017

"Was passiert, wenn wir Mütter zu viel Druck aussetzen?

Nach der Geburt einer meiner Kinder habe ich meinen Vater gefragt, wie um alles in der Welt meine Großmutter das mit 11 Kindern geschafft hat.

Er antwortete, dass sie sich nicht halb so viel unter Druck gesetzt hat, wie ich.

Sie musste nicht täglich zur Bank oder in den Supermarkt gehen, niemand hat von ihr erwartet, dass sie nach der Geburt super aussieht und sie hat ihre Kinder nicht unter Druck gesetzt, alle wichtigen Meilensteine mit drei Jahren erreicht zu haben. Sie musste nicht unbedingt ein sauberes Haus und einen Thermomix haben.

Sie ist einfach mit ihren Kindern abgehangen und hat das genossen.

Also wie machen wir das, mit dem ganzen Druck, dem wir ausgesetzt sind?

Viele von uns genießen ihre Kinder gar nicht, weil wir die Hälfte der Zeit abwesend sind und damit beschäftigt sind, alles perfekt machen zu wollen.

Ins Fitnesscenter gehen, die E-Mails beantworten, die Rechnungen bezahlen, den Bio-Kohl kaufen, mixen und in ein Laberl verarbeiten, damit niemand weiß, dass es Kohl ist, zum Arzt gehen... die Wäsche machen, tanken, Mittagessen machen, denn wenn man es noch einmal bestellt, wird man verurteilt!

In der Zwischenzeit verlieren wir Zeit, die wir mit unseren Kindern bewusst verbringen könnten, weil wir ihnen nur halb zuhören und nicken, während wir beschäftigt sind und über irgendwelche Mahnspesen nachdenken.

Gestern in einem Seminar haben wir ein Experiment gemacht, wir solllten unseren Partnern eine Geschichte erzählen. Bei der Hälfte der Geschichte sollten sie aufhören, zuzuhören, und wegschauen, gähnen oder eine Mail beantworten.

Und ratet mal, wie man sich dabei fühlt? Langweilig, peinlich berührt, unwürdig und nicht fähig, andere Menschen zu interessieren.

Will ich, dass sich meine Kinder so fühlen?

Heute bin ich aufgewacht, hab tief eingeatmet und hatte das Bedürfnis, alles loszulassen. Egal, ob heute die neuen Jalousien kommen oder ob ich aufräumen muss, um anderen Menschen zu gefallen.

Es geht mir nur um die Zeit, die ich mit meinen Kindern verbringe und wie sie sich dabei fühlen.

Und ich werde mir das nicht vom Druck, "Supermum" sein zu müssen, kaputt machen lassen."

 

Kindererziehung ist niemals perfekt, aber genau das macht es besonders! Auf viele bewusste Moment mit den eigenen Kindern!

 

 

 

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