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Stadt-IKEA: Alles, was wir über den IKEA am Westbahnhof bisher wissen

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Vor einem Jahr hat IKEA den Zuschlag für den Kauf des sogenannten "Blauen Hauses" am Wiener Westbahnhof erhalten. Seitdem hat sich viel getan.

Wohnenred.(Wienerin)

IKEA kommt in die Stadt - die Frage ist nur, wie das Ganze aussehen wird. Denn das Projekt IKEA am Westbahnhof kommt langsam, aber doch in die Gänge. Jetzt wurden Details veröffentlicht, wie das schwedische Möbelhaus am Westbahnhof aussehen könnte

"Besucher, die ausschließlich mit U- oder Straßenbahn, zu Fuß oder mit dem Fahrrad kommen, ein Haus, das zum beliebten Treffpunkt für die gesamte Nachbarschaft wird, viel Grün und Erholungsräume - so könnte IKEA am Wiener Westbahnhof einmal aussehen", heißt es in einer aktuellen Aussendung. "Ideen dafür gibt es bereits. Nun müssen sie vertiefend geprüft werden, bevor IKEA - voraussichtlich noch in der ersten Jahreshälfte - eine definitive Entscheidung trifft."

 

"Am Westbahnhof soll ein innovatives, richtungsweisendes Einrichtungshaus entstehen"

 

KundInnen sollen auch am Westbahnhof alles finden, was IKEA ausmacht: Musterzimmer und -wohnungen mit Ideen für alle Wohnbereiche, das gesamte Sortiment zum Anschauen, Anfassen und Ausprobieren, die Markthalle mit all ihren Produktbereichen und natürlich den gesamten IKEA Food Bereich mit Schwedenshop, Bistro und Restaurant.

 

Mitnehmen soll man aber nur Produkte können, die mit der U-Bahn oder dem Fahrrad problemlos zu transportieren sind. Der Plan für das neue IKEA Haus am Westbahnhof sieht - und das ist einzigartig - kein Lager vor. Stattdessen plant IKEA im 21. Bezirk ein großes Logistikzentrum, von dem aus alle Kundenlieferungen im Wiener Raum erfolgen werden - "zeitnah, kostengünstig und so umweltfreundlich wie möglich", so die Aussendung.

 

Dach als Treffpunkt und viel Grün an den Fassaden

 

"Wir haben in den vergangenen Monaten intensiv an Ideen gearbeitet, wie man das Haus zu einem attraktiven Treffpunkt für alle machen und gleichzeitig unsere Anforderungen an Nachhaltigkeit und unsere konzeptuellen Auflagen erfüllen kann", skizziert IKEA Property Manager Rodolphe de Campos den bisherigen Arbeitsprozess. "Wir haben dazu nicht nur unsere eigenen Architekten und Bauingenieure eingesetzt, sondern auch ein gutes Dutzend Architekturbüros eingeladen, Ideen zu skizzieren", so de Campos. "Eines dieser Projekte hat uns so gut gefallen, dass wie jetzt damit vertieft weiterarbeiten."

 

"Diese Projektidee ist für uns nun die Basis für eine vertiefende Standortprüfung", sagt der IKEA Property Manager. Dabei geht es um technische und wirtschaftliche Machbarkeit. Die entsprechenden Schritte hat IKEA bereits eingeleitet. Es bleibt also spannend, wann wir unsere Lieblingsprodukte endlich auch durch die U-Bahn schleppen können. 

 

 

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