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Reise: Auf den Malediven ist es fad? Na gottseidank!

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"Bah, dort ist es so fad", "Da is ja nix außer Sand und Meer" hört man oft über die Malediven. Und so ganz falsch ist das auch gar nicht - aber das hat auch einen wirklichen Vorteil, findet WIENERIN-Autorin Ursula Neubauer: Man kann gar nicht anders, als sich zu erholen!

Auf den Malediven ist es fad? Na gottseidank!

ReisenU. Neubauer(Wienerin)

Ich liege in der Hängematte. Es rauscht ein bisschen vom Meer herüber. Vom kitschig-türkisblauen Meer. Ich schaue über den unwirklich weißen Strand und fühle mich wie mitten in einer Postkarte. Oder einem klischee-igen Wandtattoo. Ich bin auf den Malediven gelandet. Auf einer Mini-Resort-Insel, die ich in ganz kurzer Zeit gut barfuß umrunden könnte. Es ist wie in einer anderen Welt. Fad, sagen manche. Herrlich, weil man zum Erholen richtig gezwungen wird, sag ich.

Zur Ruhe gezwungen

Laut "Tui" gehört die Inselgruppe zu den Top-Fernreise-Destinationen in diesem Sommer. Und ich hatte wirklich viel darüber gehört gehabt. Eines hat sich oft wiederholt: Dass es dort langweilig wäre, weil "da ist ja nix". Und ja, manche Dinge, die man in einem Urlaub so machen würde, kann man hier nicht tun, das stimmt: Etwa nicht einfach so einen Abstecher in die nächste Stadt machen. Oder am Abend durch irgendwelche Gässchen und Geschäfte bummeln. Oder sich auf Sightseeing-Tour begeben. Nein, das geht alles wirklich nicht. Und das ist schon großartig, wenn man sich drauf einlässt.

 

 

Denn die Mini-Insel, auf der ich bin, zwingt mich zur Ruhe. Ich entkomme ihr einfach nicht. Ich hab keine Wahl. Und das entspannt enorm! Ich liege also auf meiner Liege und hab absolut kein schlechtes Gewissen, den ganzen Tag faul zu sein. Weil Sightseeing geht ja einfach nicht. Alles, was ich hier "tun" kann, fördert schon wieder mein "Runterkommen". Weil alles, was es an Aktivitäten gibt, hat entweder was mit mir und meinem Körper zu tun. Oder mit der Natur. Yoga auf der Sandbank bei Sonnenaufgang zum Beispiel. Oder Schnorcheln und mit Meeresschildkröten schwimmen. Wow, die sind wirklich toll zu beobachten, wenn sie neben einem im Wasser auftauchen, kurz nach Luft schnappen und dann wieder im Wasser in die Tiefe gleiten. Neue tolle Eindrücke kriegt man genug. Und zwar ohne einen Hauch von Urlaubsstress.

Es gibt keinen besseren Ort fürs Nichtstun

Natürlich gibt es außerdem keinen schöneren Ort, um einfach nur zu sein. Herumzuliegen, zu essen, zu schlafen und auch sonst kaum was zu tun. Wenn irgendetwas die Bezeichnung "paradiesisch" verdient, ja, dann sind es wohl die Malediven. Also genieße ich es, stundenlang einfach nur auf dieses wunderbare Meer zu schauen oder drinnen zu plantschen. Meine Füße in den weißen Sand zu stecken. Mein Buch zu nehmen, ein paar Seiten zu lesen und es wieder wegzulegen, um in der Hängematte zu schaukeln. Die Wolken am Himmel zu beobachten. Oder am Abend draußen zu liegen und in einen wunderschönen Sternenhimmel zu schauen. Fad finde ich das überhaupt nicht. Ganz im Gegenteil, ich bin froh, dass es hier nicht mehr "Entertainment" gibt.

 

#mam#muttimachteinenausflug#best#days#ever#maledives#❤️

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