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Budapest-Guide: Wie ich dank Instagram und Pinterest meine Traumreise in Budapest geplant habe

von

Online-Redakteurin Arnika berichtet in ihrem Städte-Guide für Budapest, wo man die besten Insidertipps findet und wie man mithilfe von Pinterest, Instagram & Co. eine Reise plant.

ReisenArnika Zinke(Wienerin)

Ein Städtetrip will gut geplant sein - besonders, wenn man nur wenige Tage in der Stadt verbringt. Als Kind der Generation Y zählt zu einer gründlichen Reisevorbereitung für mich auch das Studium diverser Blogs, Instagram-Accounts und YouTube-Vlogs, um auf der Suche nach Insiderwissen noch den ein oder anderen Geheimtipp abzustauben.

Hier verrate ich, wo man online die besten Insider-Tipps findet und welche Lokale, Shops und Sehenswürdigkeiten in Budapest auch im echten Leben etwas taugen.

Geheimtipps: Die liebsten Städtetrip-Destinationen der Redaktion

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Reiseplanung auf Digital Native-Art

Als Online-Redakteurin bewege ich mich täglich stundenlang im Internet und den sozialen Medien. Deswegen lag es nahe, auch meinen bevorstehenden Städtetrip nach Budapest online zu organisieren.

Das Appartement habe ich, dem Milllenial-Klischee entsprechend, über AirBnB gebucht. Warum? Weil es kaum keine authentischere Möglichkeit gibt, eine Stadt zu erleben, als in der Wohnung eines Locals.

Bereits auf AirBnB finde ich die ersten Tipps für die anstehende Reise. Auf dem Firmen-Blog finde ich hilfreiche Informationen über die Stadt, mein AirBnB-Host kann mir bei Fragen ebenfalls weiterhelfen und verrät mir noch den ein oder anderen lokalen Insider-Tipp.

Als nächstes lege ich auf Pinterest eine Reise-Pinnwand an. Dort pinne ich alles, was ich den nächsten Stunden unter dem Stichwort "Budapest" (sehr kreativ, ich weiß) finden kann (Tipp: Suche mit Stichwörtern einschränken). Ich nutze Pinterest gerne, weil man dort oft auch auf weniger bekannte Sehenswürdigkeiten stößt, die etwas abgelegener liegen und in keinem Reiseführer zu finden sind.

 

Zu guter Letzt steht noch Instagram am Programm. Mithilfe der "Geo-Tag"-Funktion und diversen #budapest-Hashtags navigiere ich mich durch die App und finde noch einige Lokale, die auf meiner Bucket-Liste landen.

Wer sich visuell inspirieren lassen will, sollte sich das Budapest Diary von Bloggerin Masha Sedgwick oder den Instagram-Account von Art Director Laura Karasinski (mehr zu ihr im Interview hier) nicht entgehen lassen:

 

 

Editor's Choice Budapest. Diese Orte in Budapest sind wirklich sehenswert:

Lokale

Morgens: Lokal Cirkusz

Mitten im hippen jüdischen Viertel befindet sich das Restaurant "Cirkusz", das sich hervorragend für Frühstück oder Brunch eignet.

Alle, die das "Guesthouse" oder "Ulrich" in Wien lieben, werden diesen Ort nicht mehr verlassen wollen. Nicht nur, dass hier alles viel günstiger ist als in Wien, es schmeckt auch mindestens genauso gut. Nicht gesprochen von den Mimosas (aka Sekt-Orange) um ca. 3€, dem guten Kaffee oder dem freundlichen Service.

#eggsbenedict #brunch #breakfast #alldaybreakfast #cirkusz #budapest #dobutca

Ein Beitrag geteilt von Cirkusz (@cirkusz) am

 

Mittags: Mazel Tov

Freunde des "Neni" in Wien werden hier voll auf ihre Kosten kommen. In einem atemberaubenden Ambiente, das man am ehesten als "preppy Hipster-Lagerhaus" beschreiben könnte, isst man hier hervorragendes israelisches Essen. Im Hintergrund spielt es erlesene Hits aus den 70ern.

Abends bekommt man hier nur schwer einen guten Tisch. Mein Tipp: Einfach mittags gehen. Dann kann es gut sein, dass man auch einen der begehrten Tische in der Mitte des Raumes ergattert und erspart sich bei dieser Gelegenheit auch gleich das Gedränge am Abend.

YES this place is the one 🖤 Interior inspo for dayzzzz (plus great middle eastern food and drinks)

Ein Beitrag geteilt von FLASH ANTHOLOGY (@alice_tate) am

I have a new definition of #foodporn. 🍽 #mazeltov #budapest #israeli_food #lunchparty

Ein Beitrag geteilt von Arnika Zinke, WIENERINmag (@arnika_vie) am

 

Dazwischen: Cafe Fekete

Versteckt in einem Innenhof in der Nähe der Dohany Synagoge werden Freunde des Minimalismus hier auf ihre Kosten kommen.

Im Sommer bietet der Innenhof einen lauschigen Platz zum Ausruhen nach dem Stadtbummel.

 

 

Abends: Getto Gulyas

Das "Getto Gulyas" ist unaufgeregt minimalistisch, modern und trotzdem gemütlich. Wer hierher kommt, weiß: Das Essen ist so gut, dass man nicht mit unnötigem Schnickschnack davon ablenken muss.

Wer gute und moderne ungarische Küche zu einem fairen Preis sucht, wird hier fündig werden.

 

Tipp! Bei allen Lokalen gilt: Unbedingt vorher reservieren! Abends kann es besonders in den hippen Teilen Budapest sehr voll werden.

 

Clubs und Bars

Wer in Budapest ist, kommt kaum darum herum, einmal eine "Ruin Bar" (Rom Kocsma) im jüdischen Viertel zu besuchen.

Lauschige Innenhöfe wie am Bild unten bieten fast alle an. Besonders im Sommer sind diese eine willkommene Abwechslung zum regen Treiben im Inneren der Pubs.

Die bekannteste und größte Ruin Bar ist das "Szimpla Kert", aber auch das neu eröffnete "Lärm" (ja, es heißt wirklich so) und der Club "Doboz" sind einen Besuch wert.

The Falmouth outside of Falmouth 👌#szimplakert #budapest #hungary #ruinbar #travelling #europe

Ein Beitrag geteilt von Lauren (@leterry12) am

 

Tipp: Für mehr "Ruin Bar"-Empfehlungen einfach "Ruin Pub/Bar Budapest" bei Pinterest suchen.

Sehenswürdigkeiten

Wer schon einmal in Budapest war, wird die Klassiker (Parlament, Burg, Kettenbrücke) schon kennen und vielleicht nach Alternativen suchen.

Einen großartigen Blick über die Dächer Budapests bekommt an der Spitze der Stephans-Basilika.

 

Ebenfalls einen Besuch wert ist der Nagycsarnok Market, der etwas weiter weg von den großen Sehenswürdigkeiten liegt. Achtung: Im Gegensatz zu anderen Städten ist dieser sonntags geschlossen!

Grocery shopping like the locals. Who's cooking what today? 🍋🍆🍴 #LHcityoftheMonth #Budapest

Ein Beitrag geteilt von Lufthansa (@lufthansa) am

 

Auslassen kann man Touristenfallen wie die "Gerbeaud Konditorei", die zwar guten Kuchen anbietet, dafür aber mit horrenden Preisen und unfreundlichem Service abschreckt.

Auch das New York Café im Boscolo Hotel ist ähnlich überteuert. Das Interieur ist dafür aber umso sehenswerter.

Shoppen

Nanushka

Das ungarische Label zählt zu den erfolgreichsten Exporten Budapests. Die Kollektion der Ungarin Szandra Sandor erinnert an den Minimalismus von ZARA oder COS, ist aber deutlich hochwertiger und wird sweatshop-free in Europa gefertigt.

Mara in our studio today rockin' our autumn tweeds ❤️ #no1 #hungarianmuse #nanushka

Ein Beitrag geteilt von nanushka (@nanushka) am

 

 

Vintage-Shoppen im Jüdischen Viertel

Das hippe jüdische Viertel bietet, ähnlich wie Neubau in Wien, an fast jeder Ecke eine Menge an Vintage-Shopping-Möglichkeiten. Am Wochenende findet man auch in den Gozsdu-Höfen (Gozsdu Udvar) Schnäppchen und Handgefertigtes aller Art.

Finding gems in Budapest 💎

Ein Beitrag geteilt von Hannah Grace Pickering (@hannahgracepick) am

 

 

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