< Zur Mobilversion wechseln >

Studie: Wenn du von Musik Gänsehaut bekommst, dann könnte dein Gehirn besonders sein

von

Wenn ihr einen guten Song hört und euch die Haare zu Berge stehen, ist das ein gutes Zeichen - sagt zumindest diese -Studie.

KulturRed.(Wienerin)

Musik, die unter die Haut geht, verändert uns. Und das wortwörtlich. Wie eine Studie der University of Southern California festgestellt hat, sind Menschen, die eine Gänsehaut beim Musikhören bekommen, etwas ganz Besonderes. 

Denn Gänsehaut oder ein Kloß im Hals während eines Songs zu verspüren, ist tatsächlich eher selten. Der Studienleiter Matthew Sachs untersuchte die Auswirkungen von Musik auf das Gehirn, um herauszufinden, wie dieses Gefühl zustande kommt. 

 

Die Studie untersuchte 20 StudentInnen, von denen 10 angaben, dass sie die vorher genannten Gefühle beim Musikhören bekommen und 10 angaben, dass sie dies nicht tun. Von den Untersuchten wurden Gehirn-Scans angefertigt. 

 

 

Sachs fand heraus, dass jene, die eine emotionale und körperliche Verbindung zu Musik haben, eine andere Gehirnstruktur aufweisen als jene, die es nicht tun. Erstere haben ein dichteres Volumen an Nervenverbindungen zwischen ihrem auditiven Kortex, ihren Gefühlsverarbeitungszentren und ihrem präfrontalen Kortex, der für höhere kognitive Fähigkeiten zuständig ist (wie etwa das Interpretieren eines Songs). 

Du verspürst intensivere Emotionen 


Gegenüber dem Magazin "Neuroscience News" sagt der Studienautor: "Diese stärkeren Nervenbindungen zeigen, dass es auch eine effizientere Verarbeitung dazwischen gibt." Das heißt: wenn dich beim Musikhören ein Schauer durchfährt, hast du wahrscheinlich auch stärkere und intensivere Emotionen.

 

Musik hören: 8 Gründe, warum Musik uns so gut tut

Alle 9 Bilder anzeigen »

 

Doch er gibt zu Bedenken, dass die Studie sehr klein war und die emotionale Verbindung, die man mit bestimmten Songs (in speziellen Situationen) verbindet, unter Laborbedingungen schlecht untersucht werden kann. Trotzdem wird Sachs weiterforschen, um seine Ergebnisse auch zu musiktherapeutischen Zwecken nutzen zu können, um etwa Depressionen zu therapieren.

 

Video: Wir alle haben unser "Egalgewicht"

 

Kommentare

Als Gast kommentieren

...oder einloggen um als registrierter Benutzer zu kommentieren (Vorteile dieser Variante)

*... Pflichtfelder

Sicherheitscode
(Was bringt das?)*



Schwer lesbar?
Neuen Code generieren

Verbleibende Zeichen