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Plagiat?: Beyoncé wird beschuldigt, "Single Ladies" von einer Girl Group gestohlen zu haben

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Altes Videomaterial, das gerade auf Social Media aufgetaucht ist, könnte die Sängerin in Erklärungsnot bringen. Oder doch nicht?

Beyonce ´The Formation World Tour´ - Opening Night In Miami

KulturRed.(Wienerin)

Beyoncés Choreographie zu ihrem Video "Single Ladies" zählt zu den ikonischsten Momenten der Popgeschichte.

Doch in den letzten Tagen sorgte ein Video für Aufsehen, das Beyoncés einzigartige Choreographie nicht mehr ganz so einzigartig wirken lässt.

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Bei dem Video handelt es sich um Ausschnitte der Choreographie der Girl Group "Mexican Breakfast" aus den 60ern, deren Tanzschritte denen der amerikanischen Popikone verdammt ähnlich sehen.

Es dauerte nicht lange, bis das Video auf Social Media für Aufregung sorgte und NutzerInnen weltweit in Aufruhr versetzte: Hat Beyoncé ihren bekanntesten Dance-Move tatsächlich von dieser Girl-Group geklaut?

Ich dachte mir: "Das würde heute großartig aussehen" 

Wie sich aber nach ein wenig Recherche herausstellte, ist das nicht wirklich der Fall: Beyoncé gab von Anfang an zu, sich von den Tanzschritten inspiriert haben zu lassen. Bob Fosse, so der Name des Choreographen des alten Girl Group-Videos, sei ein großes Vorbild der Sängerin für das Video gewesen, wie Beyoncé in einem Interview vor Jahren erklärte:

"Ich sah diese drei Ladies irgendwann auf YouTube, wie sie den Tanzschritt 'Walk It Out' machten. Eine dieser Frauen war Bob Fosses Frau, der für die Choreographie des Ganzen verantwortlich war. Das Video ist aus den Sechzigern, in einem Schnitt gedreht und schwarz-weiß (...) Und ich dachte mir 'wie großartig würde das heute aussehen?'. Heutzutage haben Musikvideos so viele Schnitte und Wiederholungen, da hat es mich fasziniert, etwas zu sehen, das in einem durch gefilmt wurde, und ganz simpel ist."

 

Die "Inspiration" ist in Beyoncés Meisterwerk jedenfalls klar zu erkennen - gestohlen ist die Choreographie deswegen aber trotzdem nicht.

Und wir können uns somit beruhigt zurücklehnen, und Beyoncé ohne schlechtes Gewissen als Popikone weiter verehren. 

 

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