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Filmtipp: 4 Gründe, warum "La La Land" wirklich so toll ist wie alle sagen

von

Wir haben "La La Land" gesehen. Und sind begeistert.

KulturRed.(Wienerin)

 

"La La Land" ist nicht bloß ein Film. Er ist ein Meisterwerk. Nicht nur bei den Golden Globes hat der Musicalfilm von Damien Chazelle alle Preise abgeräumt - auch in unseren Herzen hat er sich ganz tief festgesetzt. Warum, lest ihr hier:

 

1: Träume sind gut - und Scheitern ist normal

Im Mittelpunkt der Handlung stehen stehen zwei hoffnungslose TräumerInnen: Mia (Emma Stone) und Sebastian (Ryan Gosling). Mit wenig Ziel, aber umso mehr Herz gehen sie durchs Leben - immer den großen Lebenstraum vor Augen. In jener Stadt, die zum Träumen geschaffen wurde: Los Angeles. Er ist Jazz-Pianist, sie Schauspielerin - und irgendwann kreuzen sich ihre Wege. Unverhofft kommt dabei oft, und der Film setzt mehr auf Zufälle als auf hollywoodproduzierte Schicksale. Das macht ihn - trotz der wahnsinnig schönen Kulissen und Kostüme - noch immer sehr greifbar. Denn die Suche nach der eigenen Identität ist eine, die wir alle kennen. Oder um es in den Worten Sebastians auszudrücken: "Das ist der Traum. Er ist Konflikt. Er ist Kompromiss. Er ist aufregend."

 

2: Liebe ist nicht gleich Liebe

Die Suche nach der großen Liebe wurde nirgendwo stärker inszeniert als in Hollywood-Filmen. Umso schöner ist es, dass ein Film, der eine moderne Hommage an alte Hollywood-Klassiker ist, diesen Mythos auf witzige, charmante und so realistische Weise hinterfragt. Was passiert, wenn der Zauber der ersten Wochen verflogen ist? Was passiert, wenn sich Lebenswege und Lebensziele auseinander entwickeln? Das sind alles Fragen, die der Film stellt - und die, so wie im echten Leben, nicht immer aufgelöst werden.

 

3: Frauen, die sich aus Zwängen befreien - und verletzlich sein können

Ja, genau: Mia (Emma Stone) ist nicht nur grandios in ihrer Rolle, sie setzt auch ihre Karriere an eine sehr wichtige Stelle in ihrem Leben. Auch wenn das Frauenbild am Anfang des Film ein wenig problematisch daherkommt, entwickelt sich Mia dennoch zu einer starken Frauenfigur, die aber gleichzeitig klar stellt, dass Verletzlichkeit vollkommen okay ist. Dass sie ein Mensch ist, der scheitert, weint, liebt und immer wieder auf die Nase fällt, ist nichts, das wir verurteilen sollten - sondern etwas, das wir alle kennen.   

 

 

4: Musik, die in andere Welten befördert 

An dieser Stelle ein Versprechen: auch wer Musicals nicht mag, wird diesen Film lieben. Denn die Musik versetzt in eine Welt voller Träume, Hoffnungen und Glanz. Nach dem Film hallt die Melodie noch viele Stunden im Kopf nach. Der Film setzt eine Mischung aus melancholischer, aber gleichzeitig hoffnungsvoller Musik zusammen, die zum Nachdenken anregt. 

 

Alles in allem ist der Film ein absolutes Must-See. Auch - und vor allem - für zynische Nicht-Romantikerinnen und Musicalhasserinnen. Ihr werdet überrascht sein - und sicherlich die eine oder andere Träne verdrücken. 

 

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