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Studie: Wir essen jeden Tag Mehlwürmer, Maden und Kakerlaken

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Eine neue Studie schätzt, dass sich ziemlich viele Insekten in unserem Essen finden.

KochenRed.(Wienerin)

Mehlwürmer. Maden. Kakerlaken. Ekelig? Zumindest kleine Insektenteilchen sind in unserem alltäglichen Essen. Und damit ist nicht die verirrte, süße Raupe in deinem Bio-Salat gemeint.

Eine Studie, finanziert und herausgegeben vom amerikanischen Insektenvernichtungsunternehmen Terro, schätzt, dass wir durchschnittlich 140.000 Insektenteilchen im Jahr essen. Besonders betroffen sind Kaffeebohnen, unsere geliebte Schokolade und Weizenmehl.

 

 

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140.000 Insektenteilchen

Bitte jetzt nicht unbedingt darüber nachdenken, wieviel Insektenteilchen das pro Tag sind (~384) oder wieviel Insektenteilchen ein ganzes Insekt ergeben (die Berechnungen laufen noch). Die Menge ist aber völlig normal, unbedenklich und auch legal. Die EU und die Amerikanische Behörde für Lebens- und Arzneimittel FDA erlauben kleine Anteile Insektenteilchen in Essen.

Man kann das auch einfach als Vorbereitung auf die Zukunft sehen. Insekten werden immerhin schon seit Jahren als nächster Ernährungstrend gehandelt. Die EU hat erst Ende 2015 für ein vereinfachtes Zulassungsverfahren bei neuartigen Lebensmitteln (aus Mikroorganismen, Pilzen, Algen oder eben Heuschrecken) gestimmt.

Auf Geschmack oder Konsistenz wirken sich die Insektenteilchen nicht aus. Den höchsten Insektenanteil hat übrigens Hopfen. Ein Grund mehr, das Afterwork-Bier durch einen Gin Tonic zu ersetzen.

 

 

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