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Geschmack: Warum du keinen Zucker in deinen Kaffee geben solltest, sondern Salz

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Egal ob Süßungsmittel oder Rohrzucker: Laut Wissenschaft sollte man seinen Kaffee nicht süßen, sondern salzen.

KochenRed.(Wienerin)

Für viele wäre ein Kaffee ohne Zucker undenkbar. Doch laut Wissenschaft ist das gar keine so gute Idee! Denn den bitteren Kaffeegeschmack bekommt man am besten nicht mit Zucker weg, sondern mit ... Salz!

Das behauptet nun eine Studie, die im Branchenblatt Nature veröffentlicht wurde. Den Wissenschaftlern zufolge würde das im Salz enthaltene Natrium dafür sorgen, dass Bitterstoffe im Kaffee neutralisiert und der eigentliche Kaffeegeschmack verstärkt wird.

 

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Gary K. Beauchamp, Autor und Leiter der Studie, erklärt: "Unsere Daten zeigen, dass Salz Bitterstoffe (und vielleicht auch andere unerwünschte Aromen) unterdrückt und gleichzeitig schmackhafte Aromen wie Süße freisetzt". 

 

Die Ergebnisse der Studie könnten auch erklären, warum wir auch bei anderen Speisen so gerne zu Salz greifen: Unerwünschte Aromen werden durch das Salz einfach unterdrückt und verleihen dem Essen daher ein geschmackliches Upgrade.

 

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Alles, was man für den Kaffeegenuss also in Zukunft braucht, ist eine Prise (!) Salz (und eine ruhige Hand). Verwendet man nämlich zu viel, tritt der unerwünschte Effekt ein und der Kaffee schmeckt schlechter als zuvor.

 

Video: Wir haben einen Wiener Barista nach seinem Kaffee-Tipp gefragt

 

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