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Cold Brew Tea: Warum jetzt alle ihren Tee nicht mehr überbrühen

Der Kaffee hat's vorgemacht, jetzt erreicht der Trend des langen Ziehens in kaltem Wasser auch den Tee. Denn kaltgebrauter Tee ist das Sommergetränk 2016.

Kochen(Wienerin)

Der Kaffee hat's vorgemacht, jetzt erreicht der Trend des langen Ziehens in kaltem Wasser auch den Tee. Denn kaltgebrauter Tee ist gesund wie erfrischend – und damit das Sommergetränk 2016.

Abwarten und Tee trinken, dieses Sprichwort passt auf kaltgebrühten Tee besonders gut, denn es dauert eine ganze Weile, bis er fertig ist. Statt losen Tee oder Teebeutel mal eben mit heißem Wasser zu übergießen, brauchen Tee-Fans für die Zubereitung von Cold Brew Tea etwas Geduld. Denn die Teeblätter müssten beim neuen Tee-Trend vor dem Genuss mehrere Stunden lang in kaltem Wasser ziehen. „Dafür ist Cold Brew Tea dann besonders erfrischend und gesund. Denn kaltgebrühter Tee ist aromatischer, enthält weniger Koffein und weniger Bitterstoffe, aber dafür mehr gesunde Polyphenole“, weiß Andrew Demmer, Gründer und Geschäftsführer von Demmers Teehaus .

 

Kalter Aufguss, der neue Tee-Trend

Die Zubereitung des hippen Tee-Trendgetränks ist simpel: Einfach den losen Tee in eine Kanne geben und mit frischem kalten Wasser aufgießen. Für einige Stunden in den Kühlschrank stellen, dann die Teeblätter abseihen. Durch das lange Ziehen in kaltem Wasser lösen sich die Inhalts-, aber auch die Gerb- und Bitterstoffe nur sehr langsam. Dadurch kann sich das Aroma besonders gut entfalten. Cold Brew Tea schmeckt daher aromatisch, mild, weich und leicht süßlich, ganz ohne Zuckerzusatz.

 

Diese Tees eigenen sich

„Um sicher zu stellen, dass man auch bei kaltem Aufguss ein sauberes Getränk genießen kann, empfehlen wir Schwarzen, Grünen oder Oolong Tee zu verwenden, da die losen Teeblätter ohnehin bei der Verarbeitung mit Hitze getrocknet, gedämpft oder geröstet werden. Früchte- oder Kräutertees hingegen werden nur luftgetrocknet, daher empfehlen wir, diese als Heißaufguss zuzubereiten und dann einfach kalt zu stellen“, erklärt Andrew Demmer.


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