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#backtoworkblues: So mühsam ist es, nach den Feiertagen wieder arbeiten zu gehen

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Menschen erzählen unter dem Hashtag #backtoworkblues, wie anstrengend der Arbeitsbeginn nach dem Urlaub sein kann.

Jobred.(Wienerin)

Ein paar freie Tage, viel Zeit mit der Familie und FreundInnen und die eine oder andere Minute, in der man mal so richtig abschalten kann: Die Feiertage gegen Ende des Jahres sind für viele eine längst überfällige Verschnaufpause.

Umso anstrengender ist es dann aber, wieder arbeiten zu gehen. Das zeigt jetzt der Hashtag #backtoworkblues, der die Arbeitsmelancholie am Anfang des Jahres perfekt zusammenfasst. Denn sich wieder voll konzentrieren zu müssen - wahrscheinlich mit der Aussicht, jetzt mal länger keinen Urlaub mehr zu haben - kann ganz schön deprimierend sein, wie tausende UserInnen in Tweets ausdrücken. 

 

 

Aber was steckt eigentlich dahinter? Einen Fachbegriff gibt es zwar noch nicht, dennoch mutmaßen ExpertInnen bereits über die Gründe der Demotivation und Unlust nach den Feiertagen. Gegenüber CNN sagt der Neurowissenschafter Angelos Halaris über den "Back to Work Blues": "Es gibt wahrscheinlich mehr als einen Grund dafür."

 

Sind die Feiertage einfach zu viel für uns? 

 

Einer davon könne sein, dass man sich während der Feiertage so richtig gehen lassen kann: viel essen, viel trinken und nicht genug schlafen. Das führt dazu, dass man nach den Ferien deprimiert ist. Das alles - kombiniert mit den positiven Gefühlen, die man mit FreundInnen und Familie hat - kann Auswirkungen auf die Psyche haben. Auch der Stress vor den Weihnachtsfeiertagen, von dem man sich aufgrund sozialer Verpflichtungen nicht wirklich erholen kann, sei schuld am Tief. 

 

"Für viele ist die festliche Jahreszeit wie ein Traum und man kann nur hoffen, dass die Leute schön geträumt haben, aber es ist ein Traum, der tatsächlich über Nacht aufhört", sagt Halaris. Der Arbeitsbeginn wird also als ein Verlust wahrgenommen. Und auch wenn nicht alles glatt gelaufen ist, ist die Zeit nach den Feiertagen schwierig: "Die Menschen neigen dazu zu große Hoffnungen in das Weihnachtsfest zu legen", sagt der Experte. Wenn diese enttäuscht werden, ist man danach zermürbt. Das graue Wetter trage das Übrige zur negativen Stimmung bei. 

 

Der Experte rät deshalb, sich langsam wieder hineinzuarbeiten und sich kleine, aber bewältigbare Ziele zu stecken. Ist der gewohnte Ess- und Schlafrhythmus schließlich auch wieder gefunden, ist der "Arbeitsblues" ebenso vorbei. 

 

 

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