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Lebensweisheit: Millionär rät: "Wenn ihr reich werden wollt, kauft keine Avocado-Toasts mehr"

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Immobilien-Mogul Tim Gurner hat einen Tipp für alle jungen Menschen, die irgendwann genug Geld haben wollen, um sich ein Haus zu leisten: Haut euer Geld nicht für unnötiges Zeug aus dem Fenster!

&quot;Kauft keine Avcadotoasts, wenn ihr reich werden wollt&quot;

JobRed.(Wienerin)

"Hört auf Avocado Toast zu kaufen!" Das ist der ungewöhnliche Rat des australischen Millionärs Tim Gurner (35) an alle "Millennials" (1980-1999 Geborene), die sich in Zukunft einmal ein Haus leisten möchten.

Denn die junge Generation gibt derzeit zu viel Geld für Hipster-Kaffees und Superfood aus, anstatt dieses für die Zukunft anzusparen.

"Als ich versucht habe, mir mein erstes Haus zu kaufen, habe ich mir keine Avocadotoasts für $19 [australischer Dollarpreis, Anm.] und Kaffees um $4 gekauft (....) Aber nun sind wir an einem Punkt angelangt, an dem die Erwartungen junger Menschen sehr, sehr hoch sind", erklärt Gurner in einem Interview mit 60 Minutes.

 

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Der Unternehmer sieht in der neuen Einstellung vieler junger Menschen ein Problem für die Wirtschaft. Die meisten würden sich aufgrund ihrer Ausgaben und ihrer fehlenden Arbeitsmoral kein Eigenheim mehr leisten können und stattdessen bis zu ihrem Lebensende zur Miete wohnen müssen, fürchtet der Millionär.

"Wir müssen uns nun einem neuen Zeitalter stellen", meint Gurner. "Viele Leute werden sich ihr Leben lang kein Haus leisten können. Das ist die einfache Realität."

Seine Befürchtung: In 20 bis 30 Jahren wird die wohlhabende "Baby Boomer"-Generation von den Millennials abgelöst werden, die sich kein Haus mehr leisten können - und dies könnte zu massiven Veränderungen in der Wirtschaft und der Immobilienbranche führen. 

Ich habe 7 Tage pro Woche durchgearbeitet - jetzt habe ich ein Haus!

Deswegen schlägt der Unternehmer vor, sich, nach seinem Vorbild, mehr der Arbeit und dem Geldverdienen, anstatt dem schönen Leben zu verpflichten. 

"Als ich meine erste Firma hatte, war ich gerade mal 19, ich ging um 6 Uhr in der Früh ins Fitnessstudio und war mit meinem Tag um 22.30 Uhr fertig. Das habe ich sieben Tage pro Woche gemacht - solange, bis ich mir mein erstes Haus leisten konnte. Es gab keine Diskussion, ob ich auswärts frühstücke oder zum Dinner ausgehe. Ich habe einfach gearbeitet", erzählt der Unternehmer.

 

Ob dieser Lebensstil den Millionär tatsächlich glücklich gemacht hat, verrät der Australier im Interview freilich nicht. Dass der Besitz eines Hauses eine feine Sache ist, steht außer Frage - ob man dafür aber jahrelang seine Freizeit und soziale Kontakte aufgeben möchte, muss jeder für sich selbst entscheiden. 

 

Das Interview erhielt nach der Ausstrahlung auch viel negative Kritik. Gurner hätte offenbar nicht realisiert, dass der Grund für fehlendes Eigenheim-Kapital, nicht nur Avocado-Toasts, sondern auch steigende Immobilienpreise und Inflation, sind. 

 

VIDEO Übrigens: Die Umwelt hält von unserem Avocado-Wahn genauso wenig wie der Millionär. Was wir stattdessen essen können, verraten wir im Video

 

 

 

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