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Raupenalarm: So schützt du dich vor dem gefährlichen Eichenprozessionsspinner

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Die giftige Raupe hält Wien in Atem. Mit diesen Tipps kannst du dich schützen.

Gesundheitred.(Wienerin)

Seit Tagen dominiert eine Schlagzeile die Stadt: wegen dem gefährlichen Eichenprozessionsspinner mussten etwa Teile des Schönbrunner Schlossparks gesperrt werden. Die Raupen werden gerade in mehreren Wiener Parks und Naturgebieten bekämpft. 

Die Raupen des Eichenprozessionsspinners, eines Nachtfalters, befallen Bäume und stellen mit ihren Gifthärchen samt Widerhaken auch für Menschen eine gesundheitliche Gefährdung dar. Sie sorgt bei Kontakt mit Menschen für Juckreiz und Rötungen. Zudem besteht die Gefahr, dass durch den Wind verfrachtete Härchen in die Atemwege gelangen und zu Asthmaanfällen führen. Auch Schwindel, Fieber oder Bindehautentzündungen gehören zu den möglichen Symptomen.

 

 

In Deutschland wurden wegen dem Eichenprozessionsspinner heuer bereits Schulen, Radwege und Spielplätze gesperrt.

Die Symptome treten oft erst in der Nacht oder am folgenden Tag auf, nach ein bis zwei Wochen sind die Beschwerden wieder vorbei, berichtet die "Apotheken Umschau". Was bis dahin hilft? Entzündungshemmende Cremen oder Medikamente aus der Gruppe der Anti­histaminika. Bei Atemnot sind es Medikamente, die die Atemwege erweitern. 

 

Wie schütze ich mich vor der Raupenart?

Es wird daher empfohlen, sich generell vor den befallenen Gebieten fernzuhalten, oder sich nicht unter Eichen zu setzen. Im Prater wurden etwa rund 300 Hinweisschilder aufgestellt, die SpaziergängerInnen vor den Raupen warnen.

Wer unbeabsichtigt in die Nähe befallener Bäume gekommen ist, sollte sich duschen, gründlich die Haare und Kleidung waschen. Im eigenen Garten sollten die Raupen nur von Profis entfernt werden. Wer einen Befall entdeckt, sollte diesen melden. 

Auch die Wiener Stadtgärten sind mit der Entfernung der Schädlinge beschäftigt. Im Volkspark in Favoriten waren mehrere Stellen gemeldet worden, hier wurden die Arbeiten bereits abgeschlossen. Auch auf der Donauinsel gibt es befallene Bäume, hier sollen aber bis zum Donauinselfest am 21. Juni alle gemeldeten Nester flächendeckend entfernt sein.

 

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