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Zuckersteuer: Die Zuckersteuer in Großbritannien zeigt jetzt schon Wirkung

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Bereits im Vorfeld wird der Zuckergehalt in Getränken gesenkt.

Gesundheitred.(Wienerin)

Die Zuckersteuer in Großbritannien kommt am 6. April. Und sie zeigt bereits jetzt große Wirkung: eine Reihe von Herstellern hat bereits im Vorfeld den Zuckergehalt in Getränken gesenkt.

Wie die Verbraucherorganisation Foodwatch mitteilte, senkte etwa Coca-Cola den Zuckergehalt bei seinen Marken Fanta und Sprite für den britischen Markt von 6,9 auf 4,6 beziehungsweise von 6,6 auf 3,3 Gramm pro 100 Milliliter.

 

Die Steuer wurde im März 2016 angekündigt und gilt für Getränke, die mehr als fünf Gramm Zucker je 100 Milliliter enthalten. Foodwatch kritisierte jedoch, dass viele Hersteller den Zucker durch Süßstoffe ersetzten. Besser wäre es jedoch, den Süßgeschmack insgesamt zu verringern, um der Gewöhnung bei jungen Menschen entgegenzuwirken, forderte die Organisation.

 

"Globale Adipositas-Epidemie"

 

In Frankreich gibt es die Steuer auf zuckerhaltige Getränke bereits seit 2013 - Abgaben müssen bereits ab einem Gramm Zucker auf 100 Milliliter Getränk gezahlt werden. Zum Vergleich: in Österreich enthalten Cola, Fanta und Sprite neun bis zehn Gramm Zucker pro 100 Milliliter.

 

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Übergewicht und Fettleibigkeit (Adipositas) bei Kindern sowie Erwachsenen haben in den vergangenen Jahrzehnten dramatisch zugenommen, warnt Foodwatch. Adipositas wird inzwischen als das am schnellsten wachsende Gesundheitsproblem eingestuft. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) sowie die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) sprechen in diesem Zusammenhang von einer globalen „Adipositas-Epidemie“. Gesundheitsexperten schreiben zuckerhaltigen Getränken eine besondere Rolle in dieser Entwicklung zu. Der Konsum dieser Getränke fördert nachweislich die Entstehung von Übergewicht sowie Typ-2-Diabetes und wird zudem mit einem erhöhten Risiko für Herzinfarkte in Verbindung gebracht.

 

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