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Frauengesundheit: Diese 5 "Frauenleiden" solltest du sehr ernst nehmen

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Was wir allgemein als Frauenleiden bezeichnen, sind tatsächlich welche. Wir haben Zahlen und Fakten zu einigen dieser Krankheiten, um unseren Körper besser zu schützen.

GesundheitRed.(Wienerin)

Frauenleiden“ sind längst kein Begriff aus dem Alltag. Es gibt sie, jene Beschwerden und Krankheiten die Frauen viel öfter und härter treffen als Männer. Viele davon sind mit der richtigen Vorsorge und Behandlung in den Griff zu bekommen. Umso wichtiger ist es, darüber Bescheid zu wissen. Wir haben nur diesen einen Körper, den wir lieben, schützen und regelmäßig unter die Lupe nehmen sollten.

 

1. Brustkrebs: „80 Prozent werden gesund“

Grundsätzlich gilt: Ja, auch Männer können an Brustkrebs erkranken. In Deutschland sind dies jedes Jahr 700. Die statistischen Wert bei Frauen sind jedoch viel höher: Jede achte Frau erkrankt an Brustkrebs. In Österreich trifft die Diagnose rund 5000 Frauen pro Jahr. Den Mut sollte man angesichts solcher Zahlen keines Falls verlieren, denn: „Die Therapien und die Möglichkeiten der Früherkennung haben sich so gebessert, dass mehr als 80 Prozent aller Frauen völlig gesund aus der Behandlung herausgehen“, so Dr. Christian Singer, Leiter der Arbeitsgruppe Brustgesundheit im Wiener AKH. 

 

2. Myome: Bleibt wachsam

Myome sind gutartige, meist runde Muskeltumore, die in der Gebärmutter vorkommen, in der Regel zwar nicht lebensgefährlich sind, aber die Lebensqualität der Betroffenen zum Teil erheblich beeinträchtigen können. Der häufigste gutartige Gebärmuttertumor ist das Leiomyom, das aus glatten Muskelfasern besteht. Sie sind die häufigsten gutartigen Tumore bei Frauen zwischen Pubertät und Wechseljahren. Myome können aber auch die Regelblutung verstärken und Blutungen auslösen, die im Extremfall zu Blutarmut führen können. Schnelle medizinische Hilfe ist nötig, wenn Myome plötzlich stark wachsen. Sie können an anderen Stellen im Körper auch bei Männern vorkommen.

 

3. Endometriose: „Lasst euch nicht abspeisen!“

Endometriose ist eine gutartige, aber chronische Erkrankung bei Frauen im fortpflanzungsfähigen Alter. Bei Endometriose tritt Gebärmutterschleimhaut an anderen Stellen im Körper auf, wo sie nicht hingehört. Diese sogenannten Herde werden von Hormonen gesteuert, unterliegen dem Zyklus und lösen Blutungen aus. Da das Blut nicht abfließen kann, können sich Zysten und ähnliches bilden, die zu sehr starken Schmerzen führen können. „Anderen Frauen möchte ich sagen, dass sie auf ihren Körper hören und sich nicht mit Beschwichtigungen abspeisen lassen sollen“, erzählt eine Betroffene der WIENERIN. „Starke Regelschmerzen sind nichts Peinliches. Dahinter steckt vielleicht eine wahnsinnig komplizierte Krankheit, die von Spezialisten behandelt gehört. Man sollte darüber reden!“ 

 

4. Eisenmangel: Ja, wir brauchen Eisen

Hämatokrit ist der Anteil der zellulären Bestandteile am Volumen des Blutes und ein Maß für dessen Zähflüssigkeit. Bei Frauen ist er geringer, was Eisenmangel begünstigt. Dass die Leber einer Frau langsamer arbeitet, ist ebenfalls ein Faktor. Eisenmangel betrifft vor allem jüngere und schwangere Frauen. Erhöhter Eisenbedarf wird oft nicht adäquat ausgeglichen. Eine dementsprechende Ernährung und Eisentropfen können helfen, sollten aber nicht ohne Absprache mit dem Arzt genommen werden, erklärt Alexandra Kautzky-Willer, Professorin für Gendermedizin an der Medizinischen Universität Wien der WIENERIN.

 

5. Vitamin-D-Mangel: Die Sonne als Helferin

Fast jeder ist heute davon betroffen, Frauen etwas häufiger. Der Grund dafür ist nicht klar, Ernährung spielt vermutlich eine Rolle. Durch die Einnahme von Tropfen ist der Mangel leicht auszugleichen. Da es aber auch zu Überdosierungen kommen kann, muss die Dosis bestimmt werden. Auch Sonnenexposi­tion ist zu empfehlen – was aber nicht heißt, dass man in die pralle Sonne gehen soll; normales Tageslicht reicht.

 

 

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