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Schlafmangel: 7 Gründe, warum du ständig müde bist

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Dauermüdigkeit hat meistens nichts mit Schlafmangelzu tun. Das steckt wirklich hinter eurer Antrieblosigkeit.

5 Gründe, warum du ständig müde bist

Gesundheitred.(Wienerin)

Ihr kommt morgens einfach nicht aus den Federn? Und auch tagsüber quält Euch eine permanente Antriebslosigkeit? Dann solltet ihr dringend den Gründen eurer Müdigkeit auf den Grund gehen. Sonst verschlaft ihr noch das halbe Leben. Und weil das schade wäre, wecken wir Euch jetzt auf: Dies sind die echten Gründen für Euren Schlafmodus:

Mangelnde Schlafhygiene

Wieder nicht vor 23 Uhr ins Bett gekommen? Dafür wollt ihr aber am Wochenende so richtig ausschlafen? Das ist keine gute Idee! Der Körper lässt sich nämlich nicht austricksen. Er liebt Routine. Nur wer sich an kontinuierliche Schlafgewohnheiten hält, ist wirklich ausgeschlafen und erholt. Soll heißen: Trainiert Euch regelmäßige Schlaf- und Aufstehzeiten an. Und die gelten dann am besten auch am Wochenende. Tipp für Alle, die samstags doch mal länger auf waren: Sonntags trotzdem wie gewohnt aufstehen und den Mittag für einen kurzen Powernap nutzen.

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Voller Bauch = fehlende Power!

Wer das Frühstück schwänzt, hat mittags Heißhunger und greift dann oft nicht nur zu großen Mengen, sondern auch zu ermüdenden Lebensmitteln. Besser: Ausreichend und kohlenhydratreich Frühstücken. Dafür mittags zu leichter Kost (Fisch, Gemüse, weißes Fleisch, Joghurt) greifen. Und vor allem auf zuckerhaltige Insulin-Fallen verzichten. Wer sich nämlich durch Schoki, Kuchen und Co einen schnellen Wachmacher verspricht, wird böse enttäuscht. Zucker (ebenso wie Kohlehydrate aus Weißmehl) machen zwar kurz wach, durch den raschen Insulinabfall aber anschließend umso müder!

Gute Laune schläft nicht

Eine indische Volksweisheit sagt: „Wer glücklich ist, der braucht keinen Schlaf“. Euphorie hält wach. Ebenso wie Verliebtsein. Frust, depressive Verstimmungen, Streit und Pessimismus hingegen sind Geisteshaltungen, die uns herunterziehen. Befreit Euch also von emotionalen Ballast, ermüdender Routine und Trauerminen. Wenn das Herz wieder lacht, zieht der Körper nach!

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Licht ist Leben

Licht ist ein natürlicher Taktgeber und Wachmacher für den Köper. Wer allerdings den ganzen Tag in der Bude oder im Büro sitzt, bekommt davon nichts mit. Denn selbst durch einen bewölkten Himmel dringt noch ausreichend viel Licht, das über die Netzhaut in unser Gehirn gelangt und hier für ordentlich Power sorgt. Also, nichts wie raus! Der Weg zur Arbeit oder zum Supermarkt, ein Bummel durch die Stadt oder ein Hundespazierganz durch den Park: All das sind wertvolle Wachmacher, die wir mehrmals täglich brauchen.  

Bequemlichkeit macht müde

„Move your body. And your mind will follow.“ So lautet eine englische Weisheit. Und sie hat Recht. Denn nur, wenn der Körper in Bewegung ist, läuft auch der Stoffwechsel auf Hochtouren und damit die so wichtige Hormonaktivität. Wer müde ist, muss aufstehen. Wenigstens drei leichte Sporteinheiten pro Wochen machen schlappe Lebensgeister munter. Ebenso, wie all die kleinen Schritte die man im Alltag gegen die Müdigkeit tun kann: Der Spaziergang zum Büro, die Treppen statt dem Lift oder das kurze Seilspringen zwischendurch.

 

Eisenmangel laugt aus

Gerade unter Frauen ist Eisenmangel und ein niedriger Ferritin-Wert weit verbreitet. Aufgrund des regelmäßigen Blutverlustes durch die Periode sind besonders Frauen betroffen, die eine starke Regelblutung haben. Mangelerscheinungen können etwa starke Müdigkeit und Antriebslosigkeit, Haarausfall, brüchige Nägel, fahle Haut und Schlafstörungen sein. Daher gilt: Regelmäßig Eisenwerte bei der Hausärztin/dem Hausarzt checken lassen.

Aber Achtung: Nicht nur VegetarierInnen sind vom Eisenmangel betroffen! Zwar ist Fleisch ein guter Eisenlieferant, trotzdem kann man auch mit pflanzlicher Ernährung ein gesundes Eisenniveau halten (Spinat, Linsen, Quinoa, Kürbiskerne oder Haferflocken sind gute Eisenlieferanten). Außerdem zu beachten: Während der Konsum von Vitamin-C oder Soja die Eisenverarbeitung im Körper fördert, wird der Vorgang durch Aufnahme von Kaffee, Tee oder Milchprodukten gehemmt (dies sollte auch bei der Einnahme von Eisentabletten beachtet werden).

 

Die Schilddrüse ist Schuld

Schilddrüsenerkrankungen gehören zu den häufigsten hormonellen Erkrankungen - und eine Hyperthyreose oder Unterfunktion der Schilddrüse schränkt die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit enorm ein. Bis zu 1,2% der Bevölkerung leiden an Erkrankungen, die zu einer Hyperthyreose führen. Frauen sind viel häufiger betroffen, im Alter steigt das Risiko einer Erkrankung zusätzlich.

Bei einer Unterfunktion der Schilddrüse produziert der Körper zu wenig Schilddrüsenhormone Thyroxin (T4) und Trijodthyronin (T3). Dadurch laufen verschiedene Stoffwechselprozesse im Körper verlangsamt ab, und das spüren wir. Zu den Symptomen gehören neben der raschen Ermüdbarkeit und geringen Leistungsfähigkeit auch depressive Verstimmungen, Herz-Kreislauf-Probleme, häufiges Frieren, Zyklusstörungen und Gewichtszunahme ohne Änderung der Ernährungsgewohnheiten.

Am besten bei der jährlichen Gesundenuntersuchung die Schilddrüsenwerte checken lassen! Eine Störung der Schilddrüse kann mit hormoneller Medikation sehr gut behandelt werden.

 

 

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