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Intimhygiene: 5 Dinge, die du deiner Vagina im Sommer nicht antun solltest

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Gerade im Sommer leiden viele Frauen unter gesundheitlichen Problemen in der Intimzone. Ein Gynäkologe gibt Tipps, wie frau untenrum gesund bleiben kann.

GesundheitRed.(Wienerin)

Hitze, Schweiß und Schwimmbäder sind nicht unbedingt etwas, das unsere Vagina glücklich macht. Das merken viele Frauen im Sommer (vor allem jene, die ohnehin schon anfällig sind). Die sommerlichen Probleme äußern sich darin, dass sich plötzlich der Ausfluss verändert, der Juckreiz kommt und sich Infektionen oder Pilze ankündigen. 

Die meisten gesundheitlichen Probleme im Intimbereich lassen sich aber vermeiden, wenn ein paar einfache Dinge beachtet werden: 

 

1: Keine enge Kleidung tragen

Weg mit den Skinny Jeans! Nicht nur dass sie bei 30 Grad nicht unbedingt die beste Kleiderwahl sind, sie sorgen auch in unserem Intimbereich für jede Menge Probleme. "Frauen, die zu Pilzinfektionen neigen, sollten vor allem im Sommer auf nicht zu enge Kleidung achten und lieber Luftdurchlässiges tragen. Slips aus Baumwolle sind bei hohen Temperaturen besser als synthetische Fasern, die die Feuchtigkeit nicht abtransportieren", sagt Dr. Andreas Nather, Gynäkologe und ärztlicher Leiter von Woman&Health, einem frauenmedizinischem Zentrum in Wien. Denn in feuchter Umgebung fühlen sich Bakterien und Pilze bekanntlich am wohlsten. 

 

2: Nicht unvorbereitet ins Schwimmbad gehen

"Gerade im Sommer bekommen Frauen vom Schwimmen in Bädern oft Pilzinfektionen", weiß Dr. Nather. Und er weiß, wie man vorbeugen kann: "Ideal ist es, mit einem Lactobazillenpräparat bereits vorbeugende Maßnahmen zu treffen, denn die Milchsäurebakterien bekämpfen krankmachende Keime und stärken die Scheidenflora." Am besten sollten diese Präparate abends angewendet werden. 

 

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3: Mit der Pflege nicht übertreiben

Ihr habt es wahrscheinlich schon einmal gehört: eure Vagina ist selbstreinigend. Zu viel Intimpflege irritiert euren PH-Wert und ist nicht gut. Das sagt auch der Gynäkologe: "Zu aggressive Duschgels und Seifen bringen die natürliche Scheidenflora aus dem Gleichgewicht." Die Alternative: Milchsäure-haltige, speziell für die Intimplege entwickelte Waschgels reinigen sanft und schützen gleichzeitig (z.B Lactamousse).

 

4: Nasse Kleidung nicht zu lange tragen

"Den nassen Bikini oder Badeanzug am besten so rasch wie möglich nach dem Schwimmen ausziehen, denn in nassen Kleidungsstücken fühlen sich Bakterien so richtig wohl", sagt Dr. Nather. Das gilt auch für Tampons: Wer Tampons verwendet, sollte sie sofort nach dem Schwimmen wechseln. 

 

5: Aufpassen beim Rasieren

Gegen das Rasieren ist auch im Sommer im Prinzip nichts einzuwenden. "Allerdings soll man hier darauf achten, regelmäßig die Klinge zu wechseln und eventuelle kleine Schnittwunden gut zu desinfizieren und spezielle medizinische Intimpflegeprodukte verwenden (z.B Deumavan)", rät Dr. Nather. 

 

Tipp vom Arzt: Hat man bereits eine Pilzinfektion, hilft eine Antimycotische Therapie. Da gibt es als single shot, als einmalige Gabe, z.B. Fluconazol. Das Präparat hemmt die Vermehrung und das Wachstum mehrerer Pilzarten. 

 

 

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