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Social Jetlag: "Am Wochenende schlaf ich endlich aus" - Bloß nicht!

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Wer denkt, er tut seinem Körper etwas Gutes, wenn er am Wochenende lange ausschläft, liegt ganz schön falsch!

GesundheitRed.(Wienerin)

Nichts lässt uns eine harte Arbeitswoche besser überstehen, als der Gedanke an einen ausgiebigen Sonntagsschlaf. Doch am Wochenende "endlich auszuschlafen" und verpassten Schlaf von der Arbeitswoche aufzuholen, ist keine Routine, die unserem Körper auch tatsächlich gut tut.

Social Jetlag erhöht Risiko von Herzkrankheiten 

Denn dieses Verhalten, das als "Social Jetlag" bekannt ist, hat genau den gegenteiligen Effekt auf uns. Statt Erholung drohen uns nämlich auf Dauer gesundheitliche Folgen, wie das Newsportal Yahoo berichtet.

In einer Studie der American Academy of Sleep Medicine fanden ForscherInnen nun heraus, dass das Aufschieben von Schlaf auf das Wochenende zu chronischer Müdigkeit und Trägheit führen kann, wenn es zur Gewohnheit wird. Dieses Phänomen beschreiben die ExpertInnen als "Jetlag-ähnlichen Zustand" (wie man ihn etwa auch durch das Fliegen bzw. wechselnde Zeitzonen erlebt), der das Risiko von Herzerkrankungen um 11 Prozent erhöhen kann. 

Regelmäßiger Schlaf ist der Schlüssel zur Gesundheit 

Studienautor Sierra B. Forbush warnt, dass folglich nicht nur Schlafdauer sondern auch die Regelmäßigkeit des Schlafs entscheidend für unsere Gesundheit sind. Ein ausgeglichener Schlafrhythmus wäre laut ihm somit das günstigste Mittel, um Herzkrankheiten vorzubeugen. 

Für die Studie wurde 984 Menschen zwischen 22 und 60 Jahren hinsichtlich ihrer Schlafgewohnheiten befragt. Dass "Social Jetlag" ein weit-verbreitetes Phänomen ist, bestätigt eine weitere Studie der University of Pittsburgh. 85 Prozent gaben in dieser Studie an, den Schlaf "auf's Wochenende hinauszuschieben". 

 

Um den Social Jetlag zu vermeiden, empfehlen die ExpertInnen daher einen regelmäßigen Schlaf-Rhythmus von täglich mindestens 7 Stunden, um optimale Erholung für den Körper zu garantieren. 

 

 

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