< Zur Mobilversion wechseln >

Erholt aufstehen: Der Schlafrechner sagt dir, wann die perfekte Zeit ist, um ins Bett zu gehen

von

Wieder einmal müde aufgewacht? Dann habt ihr wohl nicht den richtigen Schlafzyklus erwischt.

GesundheitRed.(Wienerin)

 

Das mit dem Schlafengehen ist ja so eine Sache. Jeden Tag, an dem wir müde und frustriert aufwachen, nehmen wir uns vor, diesmal früher ins Bett zu gehen. Meistens klappt es dann leider doch nicht so gut, weil wir wieder einmal mit einer neuen Serie angefangen haben, oder einfach Zeit mit FreundInnen verbringen wollen. Der Blick auf die Uhr zu später Stunde bedeutet dann meist ein böses Erwachen am nächsten Tag. 

 

Gute Nacht!: 12 Nahrungsmittel, die beim Einschlafen helfen

Alle 13 Bilder anzeigen »

 

Eine im Jahr 2016 durchgeführte Umfrage zu den durchschnittlichen Schlafstunden der ÖsterreicherInnen zeigt: die 30- bis 39-Jährigen schlafen im Durchschnitt 6,8 Stunden pro Tag. Auch wenn genug Schlaf wichtig ist, funktionieren wir aber alle anders. Manche kommen mit mehr, andere mit weniger Schlaf aus. (Wir sind definitiv näher an der 9-Stunden-Fraktion dran.) Der Trick ist jedoch, sich nicht um die Länge des Schlafs zu sorgen, sondern eher um den richtigen Schlafzyklus.

Wie genau sollen wir wissen, wann eine gute Zeit ist, um ins Bett zu gehen?

"Das Gehirn hat ein Schlafmuster. Die erste Stunde ist nicht das Gleiche wie die zweite, dritte oder neunte Stunde", sagt die Autorin und Schlafexpertin Dr. Laura Lefkowitz in einem Interview mit dem Telegraph. "Der Schlaf rennt durch Zyklen. In jedem Zyklus gibt es den Nicht-REM-Schlaf [Rapid Eye Movement, schnelles Augenrollen, Anm.] und den REM-Schlaf."

 

Als REM-Schlaf, auch paradoxer Schlaf oder desynchronisierter Schlaf, wird eine Schlaf­phase bezeichnet, die unter anderem durch schnelle Augenbewegungen bei geschlossenen Lidern gekennzeichnet ist. Bei Erwachsenen nimmt der REM-Schlaf etwa 20 bis 25 Prozent des Schlafes ein. 

Dieser Schlafrechner sagt euch, wann ihr schlafen gehen solltet 

Um erholt und frisch aufzuwachen, muss man nur sicher gehen, dass der Wecker nicht mitten im Schlafzyklus läutet - jeder Zyklus dauert ungefähr 90 Minuten und man sollte idealerweise fünf oder sechs Zyklen durchschlafen. "Mittendrin aufzuwachen kann einen grantig und müde machen; wenn man zwischen den Phasen aufwacht, wacht man mit einem Lächeln auf", steht auf der Seite Web Blinds, die einen eigenen "Schlafrechner" konzipiert hat, der einem ausrechnet, wann der ideale Zeitpunkt ist, um ins Bett zu gehen.

 

Ihr müsst einfach nur die Uhrzeit eingeben, zu der ihr aufstehen müsst und der Rechner spuckt euch die ideale Schlafengehenszeit aus. Dabei kalkuliert er 14 Minuten mit ein, die man durchschnittlich zum Einschlafen braucht (hier gleich ausprobieren!).  

 

 

Kommentare

Als Gast kommentieren

...oder einloggen um als registrierter Benutzer zu kommentieren (Vorteile dieser Variante)

*... Pflichtfelder

Sicherheitscode
(Was bringt das?)*



Schwer lesbar?
Neuen Code generieren

Verbleibende Zeichen