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Gesundheit: 4 Dinge, die dir während deiner Periode Sorgen machen sollten

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Zu starke Blutungen, intensive PMS-Symptome und Krämpfe gehören zur Menstruation dazu. Doch ab wann müssen wir Bedenken haben? Dr. Andreas Nather von WOMAN&HEALTH gibt Antworten.

GesundheitRed.(Wienerin)

 

Monatlich grüßt das Murmeltier: unsere Periode kann manchmal ganz schön anstrengend sein. Und das nicht nur währenddessen, sondern oft schon Tage vorher. Doch ab wann sollten wir uns wegen zu starker Blutungen usw. Sorgen machen? Dr. Andreas Nather, ärztlicher Leiter von Woman&Health, Österreichs größtem Zentrum für Frauenmedizin, gibt Antworten. 

 

1: Was passiert, wenn die Blutung stärker wird und ab wann ist es besorgniserregend?

Dr. Andreas Nather: Prinzipiell kann die Blutungsintensität, zum Beispiel nach Schwangerschaften ohne pathologischen Hintergrund zunehmen – hier besteht also noch kein Grund zur Sorge. Andererseits können natürlich auch Veränderungen der Gebärmutter z.B. Schleimhautpolypen oder Myome (gutartige Muskelknoten) zu stärkeren Blutungen führen. Wenn die Blutung deutlich stärker wird als sonst, Schmerzen und Krämpfe dazukommen, dann müssen die oben genannten Gründe abgeklärt werden und man sollte seinen Gynäkologen aufsuchen.

 

2: Was kann ich tun, wenn meine PMS Symptome intensiver werden?

Als PMS werden unter anderem Symptome wie Brustspannen, Kopfschmerzen, depressive Verstimmung, die vor der Menstruation auftreten, zusammengefasst. Besserung kann zum Teil durch B-Vitamine, Spurenelemente und pflanzliche Stoffe wie Mönchspfeffer erzielt werden. Da hormonell ein Ungleichgewicht zwischen Östrogen und Progesteron als Auslöser des PMS angesehen wird, kann auch die Gabe von Progesteron in der zweiten Zyklushälfte die Symptome mildern. Dazu berät der Hormonexperte.

 

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3: Die Krämpfe werden stärker: ab wann muss ich zum Arzt/zur Ärztin?

Schmerzen, die einer medikamentösen Therapie bedürfen, sollten abgeklärt werden, es sollte immer an Endometriose und Adenomyose gedacht werden.

 

4: Wie häufig ist das Toxische Schock Syndrom und woran merke ich es?

Extrem selten! Eine Infektion mit septischem Verlauf ausgelöst durch staphylococcus aureus. Eintrittspforte ist die Gebärmutter während der Menses und dem Gebrauch von Tampons. Wie gesagt extrem selten, aber bei unklarem hohen Fieber während der Regelblutung, Kollapsneigung, Übelkeit und Erbrechen abklären lassen.

 

Woman & Health  

Dr. Andreas Nather ist gemeinsam mit Dr. Johannes Seidel einer der beiden Gründer und ärztlicher Leiter von Woman&Health, Österreichs größtem Zentrum für Frauenmedizin. www.womanandhealth.at  

 

 

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