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Menstruation: 5 Soforthilfe-Maßnahmen gegen Regelschmerzen, die du noch nicht kanntest

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Diese Maßnahmen haben keine Nebenwirkungen und lindern Regelschmerzen.

GesundheitRed. (Wienerin)

Obwohl die Menstruation die natürlichste Sache der Welt ist, geht sie leider für viele Frauen und Mädchen mit unangenehmen Schmerzen einher und macht mehrere Tage im Monat zur Qual. Von starken Bauchkrämpfen bis zu leichten Unterleibsschmerzen, Rückenschmerzen, schweren Füßen oder ziehenden Brüsten kann alles dabei sein.

 

Glücklicherweise gibt es immer mehr Studien und Erfahrungswerte dazu, was bei Frauen zu stärkeren oder schwächeren Schmerzen führt. Jede Frau ist anders, aber einiges davon könnte auch bei euch zu Linderung führen. Bei unserer Redakteurin Katharina haben zum Beispiel Shiatsu-Massagen zu einer Erleichterung ihrer jahrelangen Symptome geführt.

 

1) Leichte Bewegung

Obwohl man sich genau in diesen Tagen nur danach fühlt, sich unter der Bettdecke zu verkriechen, kann leichte Bewegung Regelschmerzen sogar lindern. Bewegung regt die Blutzirkulation an, was Krämpfe lindert. Stress ist ein üblicher Faktor, der Schmerzen und Krämpfe noch verstärkt, und körperliche Betätigung ist ein gut bekannter, natürlicher Entspannungshelfer. Iranische Forscher haben 2006 den Effekt von Bewegung auf Regelschmerzen bei jungen Mädchen untersucht: Körperliche Betätigung hat nicht nur Stärke und Länge der Symptome positiv beeinflusst, sondern auch die Einnahme von schmerzlindernden Tabletten verringert.

 

Besonders mild und angenehm kann Yoga bei Regelschmerzen sein, probiert zum Beisiel diese Übungen.

 

2) Vitamin D

Eine Studie aus dem Jahr 2012 hat zwei Gruppen von Frauen untersucht, von denen eine Placebo-Medikamente bekam, während die andere mit hohen Dosen Vitamin D behandelt wurde. Während es der Placebo-Gruppe teils sogar schlechter ging, hatte die Vitamin D-Gruppe signifikant weniger Regelbeschwerden.

 

3) Vegane Ernährung

Ernährung hilft natürlich am besten bei langfristiger Umstellung: Bereits eine Studie aus dem Jahr 2005 hat gezeigt, dass Frauen die den Konsum von tierischem Eiweiß reduzieren, weniger Regelschmerzen haben. In einer anderen Studie aus dem Jahr 2000 haben sich 33 Frauen über zwei Zyklen hinweg vegetarisch und mit wenig Fett ernährt. Ihre PMS-Symptome (inklusive Wassereinlagerungen) waren kürzer, weniger schmerzhaft und auch die Periodendauer war kürzer. Aber auch wenn die Regel einmal da ist, sollte man auf gesunde Ernährung achten: So viel Lust man auch gerade während der Periode auf Pizza und Fast Food hat, industrialisiertes Essen, Zucker, gesättigtes Fett und Fleisch sind entzündungsfördernd und verstärken aufgrund ihrer hormonellen Wirkung die Begleiterscheinungen von Perioden

 

4) Schlafen gehen

Ausreichend ruhiger Schlaf ist grundsätzlich ausschlaggebend für unseren Gesundheitszustand, und so kann er auch der das Erleben der Periode beeinflussen. Ein unregelmäßiger Schlafrhythmus kann den Zyklus noch mehr irritieren und Launenhaftigkeit, Schläfrigkeit und Krämpfe auslösen. Euch geht es bei der Periode so richtig schlecht? Eine Nacht gut ausschlafen könnte schon mal helfen.

 

5) Hitze aufdrehen

Abgesehen von allen möglichen hormonellen Auslösern sind Regelkrämpfe immer noch Krämpfe. Und Muskelentspannung lässt sich durch Wärme herbeiführen: Wärme öffnet die Blutgefäße, erhöht die Blutzirkulation und lindert den Schmerz. Es gibt eigene Wärmeauflagen für die Periode, Wärmekissen oder Thermophor.

 

 

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