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Neue Behandlung: Warum eine Vaginalstraffung das Leben vieler Frauen verbessert

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Was zuerst nach reiner Schönheits-OP klingt, hat einen ernsten und wichtigen Hintergrund.

GesundheitRed.(Wienerin)

 

Vaginalstraffung. Was zuerst nach reiner Schönheits-OP klingt, hat einen ernsten und wichtigen Hintergrund. Hier geht es nicht um eine ästhetische Operation, sondern um echte gesundheitliche Verbesserungen für Frauen.

 

Das erklärt Dr. Jasmin Darabnia, als wir sie in der modernen Praxis besuchen, in der erstmals in Österreich solche Vaginalstraffungen durchgeführt werden (im Video können Sie sehen, wie die Behandlung funktioniert).

 

 

Aber warum wird eine Vaginalstraffung durchgeführt? „Wie überall im Körper findet auch im Vaginalkanal eine Gewebsalterung statt“, sagt Allgemeinmedizinerin Darabnia. Bei Moser Milani führt sie die Behandlung mit dem Lasergerät Femilift durch. Die Alterung hat Trockenheit, Ausdünnung der Schleimhaut und Funktionsverlust zur Folge. Der Vaginalkanal erschlafft etwa durch Geburten oder starke Gewichtsschwankungen - mittels Laser lässt er sich wieder enger machen.

Hilfe bei Inkontinenz und vaginaler Trockenheit 


Viele ihrer Patientinnen, die menopausal oder postmenopausal sind, leiden an vaginaler Trockenheit. Weiters leiden Patientinnen auch unter Inkontinenzproblemen, da Frauen durch diese Erschlaffung eine hypermobile Harnröhre haben. „Beim Husten, Niesen, Pressen oder Lachen können sie dann tröpfchenweise Urin verlieren. Das ist ein großes Problem, das sehr oft heruntergespielt wird. Frauen müssen aber nicht damit leben, wenn sie nicht wollen.“

 

Vaginale Trockenheit hat Schmerzen beim Geschlechtsverkehr zur Folge und die Lebensqualität sei stark eingeschränkt, weiß die Ärztin. Mit der neuen Behandlungsmethode, die in den USA nach der Geburt fast schon Standard ist, ist es auch bei uns seit einem halben Jahr endlich möglich, Frauen von ihrem Leid zu befreien. „Der CO2-Laser erneuert das Gewebe und damit wird die Schleimhaut robuster, die Vaginalwände stärker und das Scheidenmilieu feuchter“, sagt Darabnia. Die Behandlung selbst dauert 20 Minuten, ist schmerzfrei und sollte drei Mal im Abstand von vier Wochen durchgeführt werden.

 

Billig ist die Behandlung jedoch nicht: 1800 Euro müssen die Patientinnen hinblättern. Die dritte Behandlung kostet weitere 600 Euro. Das Interesse an der Behandlung sei jedoch groß, sagt Darabnia. „Die Frauen sind dankbar, weil sie endlich über dieses Tabuthema sprechen können“, weiß die Expertin.

 

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