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Glutenunverträglichkeit: Es gibt auch gesunde Menschen, die keinen Weizen vertragen

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Eine neue Studie hat herausgefunden, was hinter Weizen-Symptomen von Menschen steckt, die offiziell nicht an Zöliakie leiden.

GesundheitRed. (Wienerin)

Gluten nicht zu vertragen, wurde in letzter Zeit ein bisschen zu trendy. Man wusste teilweise nicht mehr, ob jemand tatsächlich an Zölilakie leidet, einfach aus allgemeinen gesundheitlichen Gründen auf Gluten verzichtet oder ob die Person an Symptomen leidet, ohne dass überhaupt eine "offizielle" Allergie oder Intoleranz festgestellt werden kann, was einige behaupteten.

 

Symptome erklärt

Neue Erkenntnisse bringen Licht auf das Phänomen dieser Symptome: Eine Studie der Columbia University und der University Bologna hat herausgefunden, warum Menschen, bei denen es zwar keine eindeutigen Hinweise für eine Zöliakie gibt, trotzdem an Bauchschmerzen, Stimmungsschwankungen, Müdigkeit oder Konzentrationsschwierigkeiten leiden, wenn sie Weizen, Roggen oder Gerste essen.

 

"Nicht-zöliakische Weizensensivität"

Sie leiden an einer nicht-zöliakischen Weizensensitivität. Bei Betroffenen wird nach dem Essen von Weizen und anderen Getreidesorten eine entzündliche Immunreaktion ausgelöst, da mirkobielle Bestandteile vom Darm in den Blutkreislauf übertreten, aufgrund von vorhandenen Zellschäden im Darm.

 

Der Glaube, dass Betroffene, die bisher an keiner erwiesenen Zöliakie leideten, sich die Symptome ausdenken, ist also falsch. Peter H. Green, Autor der Studie und Leiter des Zöliakiezentrums der Columbia University. "Wir haben bewiesen, dass es eine Ursache für die Symptome gibt."

 

Symptome wurden bei Weglassen von Weizen geringer

Für die Studie mussten die Teilnehmer sechs Monate lang glutenfrei essen, wodurch sich die Immunreaktion und die Schäden im Darm normalisierten und die Probanden keine Symptome mehr zeigten. Die Forscher hoffen, dass durch ihre Ergebnisse neue Diagnose- und Behandlungsmethoden für die nicht-zölliakische Weizensensitivität gefunden werden.

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