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Panikattacken : Dieses Foto hat eine wichtige Botschaft über Panikattacken

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Das Vorher-Nachher-Foto dieser Frau hat eine wichtige Botschaft rund um Klischees, die mit psychischen Problemen einhergehen.

GesundheitRed.(Wienerin)

Stigmata und Irrtümer rund um psychische Erkrankungen haben in den letzten Jahren abgenommen, aber es gibt keinen Zweifel daran, dass sie noch immer bestehen und das Leben ungemein schwieriger machen für Menschen, die an Depressionen leiden. Viele Menschen nehmen Depression noch immer nicht ernst und meinen, die Betroffenen müssten sich nur einmal zusammenreißen.

 

Genau deswegen hat Amber Smith ein Vorher-Nachher-Foto von sich auf Facebook gepostet. Es ist ihr wichtig zu sagen, dass beide Fotos ihr "normales Ich" zeigen und zu ihr gehören, die Panikattacke genauso. Dadurch nimmt sie dem Thema den Mythos und tritt in einen Dialog des Verständnisses: Verständnis dafür, dass es sich niemand aussucht, Panikattacken oder Depressionen zu bekommen, und dass es jeden Tag ein Kampf ist.

 

Ihr Versuch, das Tabu zu bekämpfen wurde über 13.000 Mal geteilt und hat viel positives Feedback bekommen. Das Thema schweint für viele Menschen sehr relevant zu sein. 

 

"Keine Ahnung, warum ich das mache, aber Menschen müssen die Wahrheit sehen.

Oberes Bild: Was ich der Welt von mir über Social Media zeige. Nett angezogen, fertiges Make-up, mit Insta-Filter. Meine "normale" Seite.

Unteres Bild: Kurz nach einer Panikattacke aufgenommen. Genauso meine "normale" Seite, allerdings eine, die die meisten Menschen nie zu sehen bekommen.

 Ich hab so genug davon, dass  wir 2016 schreiben und es noch immer so viele Stigmata und Klischees rund um das Thema psychische Probleme gibt. Es kotzt mich an, dass so viele Menschen sich nicht damit auskennen und verurteilen. Einer von drei Menschen wird irgendwann in seinem Leben an psychischen Problemen leiden. 1 von 3! Wisst ihr, wie viel das weltweit ist? Und dennoch leide ich seit Jahren an Depression und es gibt noch immer Menschen, die Sachen zu mir sagen, wie "da kommst du schon drüber weg", "du brauchst dafür keine Pillen", "sei einfach glücklicher!" oder "du bist zu jung, um an sowas zu leiden".

SCHEISSE. Diese verdammten Menschen, die alle glauben es ginge mir gut, nur weil ich okay aussehe und sie nicht verstehen, dass ich jeden Tag mit einem Monster in meinem Kopf kämpfe.

Jemand hat tatsächlich mal zu mir gesagt "Bist du nicht zu jung um an Panikattacken und Depression zu leiden? Worüber kann man in deinem Alter schon depressiv sein?" Wow, einfach nur wow.

Ich bin eine starke Person, und ich habe schon meine Portion an Scheiße abbekommen (wie jeder Mensch) und ich werde okay sein. Ich habe die beste Familie und die besten Freunde und ich bin jeden Tag dankbar, dass sie geduldig an meiner Seite stehen und mir helfen.

An alle, die dasselbe durchmachen, bitte leidet nicht im Stillen! Es gibt so viel Unterstützung, habt keine Angst um Hilfe zu fragen.

Deswegen kann ich nicht oft genug sagen, dass es nichts kostet, nett zu anderen zu sein. Wir sollten nicht mobben, andere niedermachen oder sie verurteilen. Wir haben das alle schon einmal gemacht, aber wir sollten uns gegenseitig aufbauen anstatt runtermachen."

God knows why I'm doing this, but people need some home truths..Top picture: What I showcase to the world via social...

Posted by Amber Smith on Sunday, April 3, 2016

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