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Coffee-Naps: Warum ihr euren Kaffee unmittelbar vor dem Mittagsschläfchen trinken solltet

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Eine gefinkelte Kombination aus Kaffee und Nickerchen im Kampf gegen die Büromüdigkeit? Da sind wir dabei!

Erhöht ein Kaffee vor dem Nickerchen die Produktivität?

Lebenred(Wienerin)

In einer idealen Welt hätten wir schon längst „Baba“ zur verführerischen Prokrastination gesagt – hallo Produktivität! Während wir also darauf warten, dass jemand den Heiligen Gral, sprich die perfekte Balance zwischen „Dinge erledigen können“ und „ausreichend Schlaf bekommen“, findet, haben wir etwas Anderes gefunden: "Coffee Naps", zu deutsch das „Kaffee-Schläfchen“.

Studien beweisen erhöhte Produktivität

Und so soll es funktionieren: Trink eine normale Tasse Kaffee und geh sofort danach schlafen. Die Wirkung des Koffeins setzt erst nach 30 Minuten ein, also wirst du leicht einschlafen können. Und noch viel besser: Diese Verzögerung sorgt dafür, dass der Extra-Boost an Energie just dann einschlägt, wenn du aufwachst (ein wirklich erholsames Nickerchen sollte grundsätzlich nicht länger als eine halbe Stunde dauern). Du bist also nach deinem Schläfchen nicht nur ausgeruht, sondern auch super produktiv – her mit der To-Do-Liste, wir schaffen sie alle!

 

via GIPHY

 

Ja, im ersten Moment mag es kontraproduktiv klingen, etwas Stimulierendes wie Kaffee kurz vor einem Schläfchen zu sich zu nehmen, aber einige Studien beweisen mittlerweile, dass es durchaus positive Auswirkungen auf die Produktivität hat: Eine davon, die im Journal Psychophysiology veröffentlicht wurde, hat herausgefunden, dass jene Erwachsenen, die vor dem Nickerchen bis zu zwei Tassen Kaffee tranken, nach dem Schlafen bei einem simulierten Fahrtest weitaus besser abschnitten als jene, die nur ein Nickerchen, aber keinen Kaffee davor genossen hatten. Ein ähnliches Ergebnis ergab eine andere Studie im Zusammenhang mit Wahrnehmungstests.

Mögliche Nebenwirkungen

Es gibt aber auch ÄrztInnen und TherapeutInnen, die vor möglichen negativen Auswirkungen warnen. In einem Interview mit der Huffington Post erklärte Dr. Suzanne Stevens von der University of Kansas, dass die positive Wirkung des Kaffee-Schläfchens stark von der eingenommen Menge Kaffee abhänge, eine weitere negative Nebenwirkung könnten auch Einschlafprobleme am Abend sein.

Den heiligen Gral haben wir also auch mit dem „Kaffee-Schläfchen“ nicht gefunden, einen Versuch ist es aber trotzdem wert.

 

 

 

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